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Mittwoch, 10.01.2018

Typische Probleme in der IT

Kein Unternehmen möchte mit IT-Problemen

Bildautor: dlohner
Bildautor: dlohner

im laufenden Betrieb konfrontiert werden. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Probleme mit der IT den täglichen Geschäftsalltag unterbrechen und schwerwiegende Folgen für ein Unternehmen verursachen.

Viele dieser Probleme lassen sich jedoch frühzeitig erkennen und effektiv vermeiden. Im Geschäftsalltag sind es immer wieder die gleichen Dinge, mit denen wir täglich zu tun haben und die eine ganze Bandbreite an unterschiedlichen Aspekten betreffen. Die frühzeitige Vorsorge beginnt in vielen Fällen schon bei der Auswahl des richtigen IT-Dienstleisters. Mit den Verträgen zur IT-Betreuung kann bereits der erste Grundstein für Fehlentwicklungen gelegt werden, die sich im späteren Verlauf als äußerst ungünstig herausstellen können. Fehlentscheidungen und ungünstige Umstände können zu kritischen Zuständen führen, welche die gesamte IT eines Unternehmens nachhaltig negativ beeinflussen können.

Ineffiziente und unsichere IT

Eine gute IT-Infrastruktur orientiert sich an den individuellen Anforderungen und Bedürfnissen eines Unternehmens und wächst organisch. Im Laufe der Zeit können IT-Systeme dadurch unsicher, träge und inneffizient werden, was sich auch in steigenden Unterhaltskosten widerspiegelt. Nicht selten können diese Umstände zu ernsthaften Zwischenfällen führen, die durch scheinbar unwichtige Faktoren hervorgerufen oder verstärkt werden, die bis dahin niemanden im Unternehmen aufgefallen sind. Hierzu gehören das Nichtvorhandensein von Notfallprozeduren, Backupkopien wichtiger Daten und Redundanz unternehmenskritischer Systeme. Die Gründe hierfür sind vielfältiger Natur. Sparmaßnahmen, ungünstige Risikoprognosen oder schlecht geschultes Personal können dazu beitragen, dass eine optimale Funktion der unternehmensinterner IT nicht mehr gewährleistet ist. Redundante IT-Systeme bieten weniger Sicherheit, wenn diese unvollständig oder gar nicht betreut werden.

Schulung und IT-Assetmanagement

Da der IT im Rahmen eines jeden Unternehmens eine äußerst wichtige Rolle zukommt, ist es umso wichtiger, geschulte Mitarbeiter zu beschäftigen. Es kommt immer wieder vor, dass Mitarbeiter sorglos mit vertraulichen unternehmensinternen Dateien umgehen und diese auch oft herausgeben. Viele Mitarbeiter fallen auch auf einfache Tricks wie beispielsweise Social-Engineering oder E-Mail-Phishing herein, wodurch Probleme entstehen, die sich mit der entsprechenden Schulung effektiv vermeiden lassen. Ein weiteres typisches IT-Problem, mit dem Unternehmen immer wieder konfrontiert werden, ist effizientes IT-Asset- und Systemmanagement. So stellt beispielsweise die Verwaltung von Nutzer- und Zugangsdaten der Mitarbeiter eines Unternehmens eine komplexe Aufgabe dar. Es kann schnell passieren, dass man vergisst, die Zugangsdaten eines ehemaligen Mitarbeiters zu löschen, sodass sich dieser nicht mehr in das unternehmensinterne System einloggen kann. Um diese Aufgaben effizienter zu gestalten, greifen immer mehr Unternehmen auf Management-Lösungen wie beispielsweise Ivanti zurück, welche die Aufgaben des IT-Asset-, System-, und Nutzer-Managements weitgehend automatisieren und erleichtern.

Budget und XXL-Infrastruktur

Ein geringes Budget wirkt sich auf mehrere Faktoren äußerst ungünstig aus, die oft erst nach Jahren sichtbar werden. Wenn Unternehmen in günstige und minimale IT-Ausrüstung investieren, ist damit in den meisten Fällen eine Kostenersparnis verbunden, die ein höheres Risiko mit sich bringt. Das höhere Risiko äußerst sich in vielen Fällen in Form von fehlender Backups, schlechter Qualität oder einem geringen Funktionsumfang. Ein wesentlicher Nachteil äußerst sich zudem in der Tatsache, dass bei schnellem Wachstum eine Grunderneuerung der IT-infrastruktur fällig werden kann, da günstige Systeme begrenzt erweiterbar und deshalb auch nicht zukunftssicher sind. Ein weiterer typischer Fehler vieler Unternehmen ist die Investition in überdimensionale IT-Systeme, die überhaupt nicht benötigt werden. Dies bezieht sich sowohl auf den Kauf der Hardware, als auch auf die Anschaffung von Softwarelösungen. Viele Unternehmen setzen auf Enterprise-Softwarelösungen, die je nach Anbieter sehr kostenintensiv ausfallen können.

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