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Samstag, 30.12.2017

Trump schafft Sicherheitsregeln ab

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Im April 2010 hat die Explosion der Tiefsee-Ölplattform „Deepwater Horizon“ eine schwere Ölkatastrophe ausgelöst.
Im April 2010 hat die Explosion der Tiefsee-Ölplattform „Deepwater Horizon“ eine schwere Ölkatastrophe ausgelöst.

© Us Coast Guard ; Handout; dpa

Washington. Die Trump-Regierung will nach Angaben der „New York Times“ Sicherheitsregeln abschaffen, die nach der „Deepwater Horizon“-Ölpest 2010 erlassen worden waren - der bisher schwersten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA. Ziel sei es, „unnötige Restriktionen“ für die Industrie zu beseitigen und damit die heimische Energieförderung zu stärken, begründet das Innenministerium der Zeitung zufolge seinen Plan, zu dem sich die Öffentlichkeit jetzt bis Ende Januar äußern könne.

Die Regeln verstärken der Zeitung zufolge die Kontrollmaßnahmen für Absperrventile an Bohrlöchern. Das sind Vorrichtungen, die im Fall von Problemen einen unkontrollierten Ölfluss verhindern sollen. Dieses Ventil hatte nicht funktioniert, als es im April 2010 auf der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko zu einer Explosion kam.

Elf Arbeiter starben, 87 Tage lang floss Öl aus einem Leck in 1 500 Meter Tiefe ins Wasser - insgesamt 780 Millionen Liter. Ein über 1 000 Kilometer langer US-Küstenabschnitt von Louisiana bis Florida wurde verschmutzt, Hunderttausende Seevögel starben. (dpa)

Leser-Kommentare

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Insgesamt 6 Kommentare

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  1. Natureliminierung_Durch_Egogeile

    Je mehr Trump die USA ökologisch zerstört und das Wohlstandsversprechen nicht einlöst, desto stärker wird die Gegnerschaft gegenüber den Reichen werden. Zügellose Gier und Wirtschaftsplutokratie zerstören die ökolog., soziale u. wirtschaftliche Basis der Massen. Trumps Politik wird Nachwirkungen haben und eine Visitenkarte der Reichen sein. Kurzzeitige Geldinflationen zu erzeugen, ist keine Kunst, Wohlstand bei guter Gesundheit und intakten Naturressourcen zu generieren und dabei die Probleme der USA/Welt zu lösen- das ist die Herausforderung! Trump hat laufend Karrieristen und Reiche zum Zentrum der politischen Macht befördert. Sie werden stellvertretend für ihren Stand die Verantwortung für ihr Scheitern mit tragen müssen. Möglicherweise werden die Reichen in ihrer dumm-dreisten Gier die Mächte entfesseln, die sie adäquat zur Kasse beten werden. Vielleicht wird Trump dann schon schuldunfähig oder tot sein, aber für viele wird es ein böses Erwachen noch geben!

  2. scharfesschwert

    Der Staub ist ja nicht gefährlich.Ist ja Grobstaub und kann nicht von der Lunge aufgenommen werden.Und Erdöl ist ja ein natürliches Produkt und wird der Natur zurückgegeben.Alles nicht so schlimm.

  3. Felix

    Dann soll man ihn im Falle einer erneuten Katastrophe dann in einem kleinen Schlauchboot mitten im Ölteppich aussetzen und erst wieder rauslassen, wenn der Ölteppich sich aufgelöst hat. Wie dumm kann man sein? Der Mann hat echt vor gar nichts Respekt.

  4. RU

    Der Raubbau an der Natur und ihre Zerstörung laufen in vollem Gange, hauptsächlich angetrieben von unbändiger Geldgier einer mächtigen Minderheit, aber auch von viel allgemeiner Unvernunft und nicht zuletzt von Not und Überlebenswillen vieler Menschen in unterentwickelten Ländern. Nachfolgende Generationen werden uns dafür verdammen. Bleibt heute nur die Hoffnung, dass eines Tages vernünftig denkende Kräfte die Oberhand gewinnen und dann dem Wachstumswahnsinn und der sinnlosen Verschwendung an vielen Stellen die von der Natur gebotenen Grenzen setzen. Ansonsten Menschheit ade.

  5. f.weber

    Es wird nur das Alles durchgesetzt, was die Herren und Frauen oberhalb/ausserhalb jeglicher parlamentarischer Kontrolle wollen. Die Welt in den ewigen Kreislauf der Verschuldung über ZinsesZins treiben. Es sind die nicht von Völkern in souveränen Staaten installierten Institutionen. IWF - BIZ - IWF - WELTBANK - EZB - ESFS - ESM. Wir Bürger können hier politisch wählen, wen wir wollen - " ES ÄNDERT SICH NICHTS "

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