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Samstag, 13.01.2018

THW-Gelände vom Bund übernommen

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben will das Erbbaurecht erwerben.

Von Nina Schirmer

Feuerwehr und THW nebeneinander – beim Fest im August 2017 in Radebeul.
Feuerwehr und THW nebeneinander – beim Fest im August 2017 in Radebeul.

© Arvid Müller/Archiv

Radebeul. Das Hochwasser von 2002 hat Feuerwehr und Technisches Hilfswerk (THW) in Radebeul eng zusammen geschweißt. Da war es nur logisch, dass beide in West nebeneinander neue Wachen bekamen. Anders als die Feuerwehr ist das THW jedoch eine Zivil- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes. Bisher hat deshalb die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Miete für das THW-Gelände in der Wilhelm-Eichler-Straße gezahlt. Und zwar an die Schneider Systembau GmbH, dem bisherigen Erbbaurechtsnehmer. Jetzt möchte die Bundesanstalt selbst das Erbbaurecht übernehmen.

„Es ist günstiger für sie, wenn sie das Erbbaurecht nehmen, anstatt Miete zu zahlen“, erläutert Baubürgermeister Jörg Müller. Für die Stadt, die Grundstückseigentümer ist, ändert sich nicht viel. Sie bekommt weiterhin den Erbbauzins, der derzeit bei rund 3 700 Euro pro Jahr liegt.

Die Übernahme durch den Bund wird von der Verwaltung positiv aufgefasst. „Es ist ein deutliches Zeichen an uns, dass das THW hier länger bleibt“, so Müller. (SZ/nis)