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Freitag, 28.07.2017

Thailand - Land des Lächelns

Zwischen Indischem Ozean und Südchinesischem Meer befindet sich das siamesische Reich, heute Thailand, das gut 513.000 Quadratkilometer große Königreich im Herzen Südostasiens, fasziniert mit der Verbindung von Inselparadiesen, türkisfarbenem Meer, überaus freundlichen Menschen, religiösen Ritualen und einer der aromareichsten Küchen der Welt.

Bildautor: Honey Kochphon Onshawee - Patum/Thailand
Bildautor: Honey Kochphon Onshawee - Patum/Thailand

Es lädt seine Besucher ein, an traumhaften Stränden, umgeben von sattgrünen Regenwäldern und in reich verzierten Tempeln bei den mystischen Klängen eines Piphat-Ensembles die Seele baumeln zu lassen. Entlang der Küste der lang gezogenen Halbinsel im Süden des Landes reihen sich die immergrünen Tropeninseln aneinander. Hier liegen die weißen, von Kokospalmen gesäumten Badestrände von Krabi und Ko Samui. Von der Sonne verwöhnt reifen Mangos, Ananas, Mangostan und Rambutan. Das kristallklare Wasser der Andamanensee entfaltet seine wahre Schönheit unter Wasser.

Im Tarutao Meeresnationalpark verzaubern Schmetterlingsfische, Delfine und bunte Korallenriffe Schnorchler und Taucher. In der Hauptstadt von Thailand vereinen sich historische Tempelanlagen wie der mit einem Keramikmosaik verkleidete Wat Arun und der majestätische Wat Phra Kaeo mit Bangkoks ultramodernen Hochhäusern und futuristischer Verkehrsarchitektur. In der Stadt der Engel verspürt jeder die thailändische Leichtigkeit des Seins, wenn die untergehende Sonne den Chao Phraya in ein sanftgoldenes Licht taucht. Die Tempel- und Palastruinen in Ayutthaya erzählen von der Blütezeit des Königreichs.

Rund um die einstige Hauptstadt von Siam durchziehen Reisfelder das fruchtbare Schwemmland des Menam-Beckens soweit das Auge reicht. Die Zentralebene Thailands trägt ihren Namen als Reiskammer des Landes zu Recht. Von karger Buschvegetation, tonigen Böden und rotem Sandstein geprägt ist der Isaan im Nordosten. Die Gegend um das Khorat-Plateau gilt als eine der ursprünglichsten Regionen Thailands und bewahrt bedeutende Zeugnisse der Khmer-Kultur. Von der Mitte des Landes aus Richtung Norden verwandelt sich die Landschaft urplötzlich. Im sagenumwobenen Goldenen Dreieck entlang der Grenze zu Myanmar und Laos formen die Ausläufer des Himalaja das schroffe Gebirgsland und die dicht bewaldeten Berghänge im Reich des ehemaligen Opiumhandels. Vorbei an tosenden Wasserfällen führt eine Straße hinauf zu Thailands höchstem Berg. Über dem 2.565 m hohen Doi Inthanon liegt besonders in den Morgenstunden eine geheimnisvolle Stimmung, wenn der Gipfel aus den letzten nächtlichen Nebelschwaden emporsteigt. Frühaufsteher werden mit einer beeindruckenden Aussicht belohnt. In den kühleren Provinzen baut eine Kleinbauernkooperative Arabica-Kaffeebohnen in Spitzenqualität an. Das milde Klima auf einer Höhe von 1.500 m verleiht dem Doi Chaan Kaffee sein ausdrucksstarkes Aroma. In urigen Dörfern in den Bergen von Sanpatong empfangen Bergvölker, in kunstvoll gewebte Trachten gekleidet, Thailandbesucher warmherzig in ihren auf Bambusstelzen gebauten Häusern.

Bei einem gemeinsamen Khan Tok Essen werden nordthailändische Spezialitäten wie Kaeng Hang Le, ein scharfes Schweinefleischgulasch, oder Khao Soi, ein Nudelgericht, auf niedrigen Teakholztabletts aufgetischt. Buddhistische Bräuche, lebendig in über 200 Tempeln, deren goldene Chedis in der Sonne glitzern, und Mönche, die frühmorgens mit ihren Almosenschalen in orange leuchtenden Gewändern durch die Gassen gehen, bestimmen den Alltag in Chiang Mai. Der Duft von Räucherstäbchen umhüllt die Geisterhäuschen, in denen Kerzen, Blütengirlanden und kleine Speisen den Geistern als Opfergaben dargebracht werden. Die quirligen Nachtmärkte der alten Königsstadt laden mit thailändischen Handwerkskünsten wie Holzschnitzereien, Lackmalereien, Seiden- und Silberschmiedearbeiten zu einem Bummel ein. Mit den vielen kleinen Garküchen und Essensständen ist ein Marktbesuch in Thailand immer ein Erlebnis für alle Sinne.

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