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Montag, 26.03.2018 Fußball – Landesklasse Frauen

Teuer bezahlter Sieg

Pech bei 4:0 gegen den SV Lissa: Die Döbeln/Harthaer Torjägerin Susann Grandke hat sich an der Schulter verletzt.

Von Dirk Westphal

Die Torschützin zum 3:0, Jana Uschner, im Zweikampf mit einer Lissaerin. Dahinter beobachten Natalie Polster (von rechts) und Sandra Pinkert die Aktion.
Die Torschützin zum 3:0, Jana Uschner, im Zweikampf mit einer Lissaerin. Dahinter beobachten Natalie Polster (von rechts) und Sandra Pinkert die Aktion.

© Dietmar Thomas

Die Fußballerinnen der Spielgemeinschaft ESV Lok Döbeln/BC Hartha sind mit einem 4:0-Sieg gegen den SV Lissa ihrem Saisonziel Vizemeisterschaft ein großes Stück näher gekommen. Nur diese zählt in diesem Jahr, da der neugegründete FC Phoenix Leipzig aufgrund seines starken Kaders die Liga bislang mit 13 Siegen aus 13 Spielen dominiert.

Die Großbauchlitzerinnen begannen mit ihren aus den verschiedensten Gründen weiter dezimierten Kader offensiv und gingen in der zehnten Minute durch einen Treffer von Susann Grandke in Führung. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit entwickelte sich ein Spiel zwischen den Strafräumen. In diesem präsentierten sich die Lissaerinnen als geschlossene Mannschaft und leisteten dem amtierenden Meister durchaus Gegenwehr. Die Döbeln/Harthaerinnen ließen bei frühlingshaften Temperaturen auf dem gut bespielbaren Platz noch etwas die Praxis vermissen. So blieb es bis zur Halbzeit beim 1:0.

Im zweiten Durchgang gestalteten sich die Aktionen hüben wie drüben etwas ruhiger als im ersten. Die Gastgeberinnen stellten Fehler ab und kontrollierten das Spiel immer besser. Die deutlich strukturierteren Aktionen wurden durch das 2:0 von Grandke in der 53. Minute belohnt. Jana Uschner in der 58. und erneut Grandke in der 75. Minute stellten den 4:0-Endstand her, der allerdings teuer bezahlt wurde. Die dreifache Torschützin Susann Grandke verletzte sich an der Schulter und läuft Gefahr, für den Rest der Saison auszufallen. Das wäre im Kampf um Platz zwei ein herbes Handicap, auch wenn der Vorsprung der Mittelsächsinnen auf die Verfolger bereits acht Punkte beträgt.

„Diese acht Zähler sind aber noch kein Ruhekissen, auch weil jetzt erst die ganzen schweren Spiele kommen. Denn sollte Susann ausfallen, kann man schon mal drei Partien verlieren, da mit ihr ein großer Erfolgsgarant fehlen würde“, sagte SpG-Trainer Thomas Jäschke.

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