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Donnerstag, 14.09.2017

Tempo beim Wohnbau im Jägerpark gefordert

So könnte das Neubaugebiet Jägerpark einmal aussehen.
So könnte das Neubaugebiet Jägerpark einmal aussehen.

© Tewac Architekten

Dresden. Mit ihren Plänen für 700 neue Wohnungen zwischen Stauffenbergallee und Dresdner Heide konnte die Tewac Projektentwicklungsgesellschaft überzeugen. Bereits 2016 wurde die Aufstellung des Bebauungsplans vom Stadtrat beschlossen. Doch nun drückt die Bundeswehr auf die Bremse: Die Offiziersschule des Heeres sei so laut, dass eine Wohnbebauung auf dem Nachbargrundstück nicht zulässig sei. Die Stadtratsfraktion der Linken fordert nun eine schnelle Klärung.

„Vom Stadtplanungsamt erwarten wir mehr Tempo. Die Bundeswehr möge bitte ihren Schützengraben verlassen und am Verhandlungstisch Platz nehmen. Der Dresdner Norden ist kein Truppenübungsplatz und kein Gefechtsfeld. Wohnen ist deshalb in der Nachbarschaft der Bundeswehr grundsätzlich erwünscht und möglich. Und Wohnungen werden in Dresden dringend gebraucht“, sagt Stadtrat Tilo Wirtz. Er will in der kommenden Stadtratssitzung einen Antrag einbringen, um den Prozess zu beschleunigen. (SZ/sag)

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