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Samstag, 25.02.2017

Symantec hat bestes Antivirenprogramm

Größtmöglichen Schutz bieten Bezahlpakete, zeigt die Analyse von Stiftung Warentest. Doch auch Gratissoftware überzeugt.

Reicht das ins Microsoft-Betriebssystem integrierte Schutzprogramm Defender und eine Firewall, oder sollten Windows-10Nutzer besser eine separate Antivirensoftware verwenden? Dieser Frage sind Experten der Stiftung Warentest nachgegangen. Ihr Fazit fällt eindeutig aus: Jede der 17 geprüften Lösungen erzielte bessere Ergebnisse als die Defender-Software. Zwölf Programme schützen demnach gut gegen Viren, Würmer und Trojaner. Die meisten Bedrohungen eliminierte Norton Security Standard, ein Softwarepaket von Symantec, das als Einzellizenz 23 Euro pro Jahr kostet. Ebenfalls mit „Gut“ bewertete Sicherheitspakete von Kaspersky (36 Euro) und Eset (30 Euro) bieten mehr Zusatzfunktionen und sind daher laut Stiftung Warentest als Alternativen zu empfehlen. Auch gute Gratisprogramme sind erhältlich. Am besten schnitten hier AVG und Avira ab. Beiden fehlen aber Mechanismen zum geschützten Zahlungsverkehr beim Onlinebanking. Wer so etwas brauche, kommt nicht um eine Bezahllösung herum.

Ansonsten gilt weiterhin: Keine einzige getestete Sicherheitssoftware bietet vollkommenen Schutz. Dafür sei das Aufkommen neuer digitaler Schädlinge schlicht zu groß, sagen die Warentester. Von entscheidender Wichtigkeit sei es, das jeweilige Programm stets auf dem aktuellsten Stand zu halten. „Nur dann können die beiden Hauptkomponenten der Software, der Wächter und der Scanner, effektiv arbeiten.“ Die einzige Software mit sehr guter Wächterfunktion ist übrigens der Testsieger von Symantec. (rnw)

Ausführliche Ergebnisse: „Test“ 03/2017, S. 28–33.

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