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Samstag, 30.12.2017

Strehla will Zentrum in der Region sein

Im neuen Regionalplan spielt die Stadt derzeit nur eine Nebenrolle. Damit will sich das Rathaus nicht zufriedengeben.

Strehlas Silhouette ist hübsch anzusehen - aber die Bedeutung des Städtchens für die Region ist auf dem Papier keine allzu große. Im Rathaus würde man das gern ändern.
Strehlas Silhouette ist hübsch anzusehen - aber die Bedeutung des Städtchens für die Region ist auf dem Papier keine allzu große. Im Rathaus würde man das gern ändern.

© Eric Weser

Strehla. Zeithain hat den kleinen roten Punkt, Gröditz, Nünchritz und Lommatzsch ebenfalls. Diese Orte in der Gegend gelten als sogenannte Grundzentren, die Bedeutung als Versorgungs- und Siedlungskerne sowie ÖPNV-Knotenpunkte haben. Dass sich Strehla nicht in der Aufzählung der zentralen Orte in der Region wiederfindet, damit will sich Bürgermeister Jörg Jeromin (FWG) nicht zufriedengeben. Er kündigte im letzten Stadtrat dieses Jahres vor Weihnachten an, die Stadt wolle dem widersprechen. Jeromin zufolge soll durch eine Einordnung als Grundzentrum die Chance auf bestimmte Fördergelder gewahrt werden.

Ob ein Ort als regionales Zentrum gilt oder nicht, ist im Regionalplan festgelet, einem der wichtigsten Instrumente für die Entwicklung der Gegend. Der umfangreiche Plan für die regionale Entwicklung zwischen Strehla und Sebnitz wird bereits seit Längerem überarbeitet. Bis 31. Januar hat jeder die Möglichkeit, die Plandokumente einzusehen und eine Stellungnahme dazu abzugeben, die im Planungsverfahren berücksichtigt wird. (SZ)

Alle Infos und unter www.rpv-elbtalosterz.de

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