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Donnerstag, 16.02.2017

Steinbruch wird Wettkampfstrecke

Im August wird Oberottendorf wieder zum extremen Parcours für PS-starke Motoren. Besucher sind ausdrücklich erwünscht.

Von Katarina Gust

Die Trucks müssen eine Hindernisstrecke abfahren. Zuschauer können ganz nah ran.
Die Trucks müssen eine Hindernisstrecke abfahren. Zuschauer können ganz nah ran.

© Archivfoto/Dirk Zschiedrich

Oberottendorf. Im Steinbruch in Oberottendorf geben sich dieses Jahr wieder die besten Rallyefahrer die Ehre. Der Truck-Trial-Club Deutschland wird in dem unwegsamen Gelände einen internationalen Wettkampf veranstalten. Es ist der vierte Lauf der Meisterschaftsserie für dieses Jahr, der am 26. und 27. August ausgetragen wird. Für Oberottendorf ist das nichts Neues. Schon im vergangenen Jahr kämpften sich hier Trucks über die Hügel und Steigungen.

Die Wettkämpfe mit den riesigen Fahrzeugen gibt es bereits seit den 1980er-Jahren. Die Trucks sind mit speziellem Allradantrieb und Kurzchassis ausgestattet. Die Fahrer am Steuer entwickelten sich bis heute zu Meistern in Balance und Stil. Genau darum geht es auch bei den Wettrennen. Nicht auf die Geschwindigkeit kommt es an, sondern auf das Geschick. Der Steinbruch wird für die Rennen in Streckenabschnitte aufgeteilt. Jeder hat einen anderen Schwierigkeitsgrad. Jeder Abschnitt muss von den Trucks in einer vorgegebenen Zeit möglichst fehlerfrei abgefahren werden. Unterwegs gibt es sogenannte Tore, die die Autos in einer festgelegten Richtung und ohne sie zu berühren passieren müssen. Viele dieser Tore stehen an einem Hang oder im Wasser, um die Tour zu erschweren. Machen die Fahrer unterwegs Fehler, kostet das Punkte – selbst beim Bremsen. Das Fahrzeug mit den wenigsten Fehlerpunkten gewinnt am Ende.

Die Wettkämpfe sind vor allem für Zuschauer ein besonderer Hingucker. Sie dürfen am Streckenrand stehen und dabei zusehen, wie die Trucks durch Schlamm und Geröll kurven.

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