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Montag, 16.04.2018 Handball

Spitzenreiter eine Nummer zu groß

Männer der HSG Riesa/Oschatz unterliegen am vorletzten Spieltag beim Zwickauer HC Grubenlampe mit 19:29 (8:15).

Von Tony Seefeld

Symbolfoto
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© dpa

Zwickau. Am 17. und vorletzten Spieltag der Sachsenliga-Saison reiste die „Erste“ der HSG Riesa/Oschatz zum Spitzenreiter Zwickauer HC Grubenlampe. Im Hinspiel hatten die Mannen um Kapitän Florian Wunder die Sensation geschafft und Zwickau eine von nur drei Niederlagen zugefügt. Diesmal aber war der Tabellenführer eine Nummer zu groß. Die RIO-Männer unterlagen mit 19:29 (8:15). Für Zwickau geht es nun in Görlitz um den Meistertitel.

Bei den Gästen sah es personell nicht gut aus, denn Trainer Sören Schwigon musste kurzfristig auf Cardaun und Werner verzichten. Zudem waren Camen und Probst gesundheitlich angeschlagen. Trotz der klaren Rollenverteilung merkte man zunächst keinen Unterschied auf der Platte. Bis zur Endphase der ersten Halbzeit war das Spiel offen (8:8/22.). Doch dann schlichen sich immer mehr Fehler in das Angriffsspiel der RIO-Männer ein. Auch eine Auszeit beim Stand von 8:10 bewirkte nichts. Die Fehler wurden vom Tabellenführer konsequent bestraft und die Zwickauer konnten sich mit einem 7:0-Lauf bis zur Pause deutlich absetzen (15:8).

Durch den Ausfall von Kühnel schrumpften die Wechselmöglichkeiten bei den Gästen nach dem Seitentausch auf zwei Spieler. Die Zwickauer konnten sich weiter absetzen (21:11/41.) und gewannen schließlich deutlich mit 29:19. Nun heißt es Kräfte sammeln, um das letzte Saisonspiel positiv zu gestalten. Die RIO-Männer erwarten die Spielgemeinschaft aus Leipzig/Zwenkau. Mit einem Sieg kann Riesa/Oschatz noch am HVH Kamenz in der Tabelle vorbeiziehen. Gespielt wird am kommenden Sonntag ab 16.30 Uhr in der WM-Sporthalle Riesa.