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Freitag, 13.10.2017

Spende für junge Suchtkranke

Der Förderverein der Arnsdorfer Kinder- und Jugendpsychiatrie hat 500 Euro erhalten. Damit werden den Patienten besondere Erlebnisse finanziert.

Ronny Müller vom IC Team hat symbolisch die Geldspende an Dorit Hoffmann (Kassenwart des Fördervereins), Schwester Silvia (Mitarbeiterin auf Station) und Birgit Grahl (Vorsitzende des Fördervereins/ v.li.) übergeben.
Ronny Müller vom IC Team hat symbolisch die Geldspende an Dorit Hoffmann (Kassenwart des Fördervereins), Schwester Silvia (Mitarbeiterin auf Station) und Birgit Grahl (Vorsitzende des Fördervereins/ v.li.) übergeben.

© PR

Arnsdorf. Schöne Nachrichten aus dem Sächsischen Krankenhaus: Der Förderverein der Kinder- und Jugendpsychiatrie kann sich über eine Geldspende von 500 Euro freuen. Der edle Spender ist das Personaldienstleistungsunternehmen IC Team. Geschäftsführer Enrico Paul erklärt auch, warum: „Wir als IC Team durften in unserer 26-jährigen Geschichte immer wieder neue Märkte fachlich und regional erschließen. Deshalb wollen wir gern einen Teil von dem, was uns selbst zugeflossen ist, in die Region zurückgeben. Was wäre da besser, als die Investition in Kinder und Jugendliche?“

Die Kinder und Jugendlichen werden es dem Unternehmen in jedem Fall danken. Denn Ideen für die Verwendung der 500 Euro gibt es genügend, wie Vereinsvorsitzende Birgit Grahl erklärt: „Es geht dabei um soziale Belange, die von den Eltern der Patienten nicht finanziert werden können. Sei es ein Friseurbesuch, der Eintritt im Kletterpark oder auch eine Ferienfahrt.“ Zwar gebe es für die Kinder und Jugendlichen ein Grundbudget, aber das decke eben nicht alle Ausgaben ab, so Birgit Grahl. „Für uns ist die Spende vom IC Team eine große Nummer und wir freuen uns sehr. Wir sind ein relativ kleiner Verein und finanzieren uns in erster Linie über Spenden.“

Eintritt zu Veranstaltungen

Der Förderverein steht seit 2008 für alle Kinder und Jugendlichen zur Verfügung, die im Fachkrankenhaus Arnsdorf stationär, in der Tagesklinik oder in den Institutsambulanzen behandelt werden. Gibt es einen Wunsch, wird dieser an den Förderverein weitergeleitet. „Wir bekommen die Anfragen von den Kollegen, reden mit den Eltern und bewilligen die jeweilige Summe ganz unbürokratisch“, sagt Birgit Grahl. Gehe es etwa um den Eintritt zu Veranstaltungen, überweise der Förderverein das Geld direkt an die jeweilige Adresse. „Da viele der Patienten aus sozial und finanziell schwachen Familien kommen, wollen wir auch sicher sein, dass das Geld nicht für andere Dinge verwendet wird.“

Im Fachkrankenhaus Arnsdorf werden in der Regel Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 18 Jahren wegen Sucht- oder anderen psychiatrischen Erkrankungen behandelt. Bei vielen überschneiden sich familiäre Probleme und die jeweilige Erkrankung. (ste)