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Montag, 16.01.2017

Siebter Sieg in Serie

Die Dresdner Volleyballerinnen gewinnen souverän in Suhl – trotz zwei wichtiger Ausfälle.

Von Michaela Widder

Wie schon beim Heimspiel Ende Oktober machen die DSC-Volleyballerinnen um Kapitän Katharina Schwabe mit Suhl kurzen Prozess.
Wie schon beim Heimspiel Ende Oktober machen die DSC-Volleyballerinnen um Kapitän Katharina Schwabe mit Suhl kurzen Prozess.

© Matthias Rietschel

Alexander Waibl hatte sein Team auf ein schweres Spiel in Suhl eingeschworen. Den Gegner, vor allem in der Wolfsgrube, dürfe man nie unterschätzen. Dass es am Ende so eine deutliche Angelegenheit wird, hätte der Trainer der Dresdner Volleyball-Frauen sicherlich nicht vermutet. Zumal mit Mareen Apitz und Liz McMahon zwei Stammspielerinnen auf wichtigen Positionen erkrankt waren.

Doch mit einer konzentrierten Leistung sichert sich der DSC den siebten Bundesligasieg in Folge. Nach nur 69 Minuten setzte sich die Mannschaft im Ost-Duell beim Tabellenzehnten mit 3:0 (25:21, 25:16, 25:12) durch. „Wir hatten ohne Mareen und Liz eine sehr schwere Ausgangslage. Umso glücklicher und zufriedener bin ich, dass wir so souverän gespielt haben“, erklärte Waibl. „Wir waren in allen Elementen unglaublich konsequent und sind jetzt wieder überragend aufgestellt, um zwei solcher Ausfälle zu kompensieren und nach einem schweren Champions-League-Spiel mit einer langen Reise eine solche Leistung zeigen zu können.“

Aufseiten der Gastgeberinnen war allerdings auch das verletzungsbedingte Fehlen von der starken österreichischen Außenangreiferin Katharina Holzer deutlich zu spüren. Somit war es ein weitgehend eintöniges Spiel, dass der DSC vor allem am Netz für sich entschied. „Wir haben heute wahnsinnig gut im Block gespielt und 18:1 Blockpunkte gemacht“, sagte Waibl. Angreiferin Katharina Schwabe bekam zum zweiten Mal hintereinander die goldene Medaille als wertvollste Spielerin, sie machte 17 Punkte, die US-Amerikanerin Kadie Rolfzen kam sogar auf 18.

Am Sonntag dann hatte die Mannschaft frei und Alexander Waibl Zeit, den ersten Geburtstag von Sohn Mika ganz entspannt zu feiern.

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