• Einstellungen
Mittwoch, 11.10.2017

Sieben Millionen Euro für Döhlen

Seit 2003 war das Viertel Teil eines Förderprogramms. Nun hat die Stadt die Bilanz dafür vorgelegt.

Von Tobias Winzer

© dpa

Freital. Der Neubau einer Kindertagesstätte, die Modernisierung einer weiteren Kita, die Sanierung des alten Rathauses Döhlen und mehrere kleinere Abrissarbeiten – der Freitaler Ortsteil Döhlen hat in den vergangenen Jahren sein Gesicht verändert. Wie aus aktuellen Zahlen der Stadt hervorgeht, war das nur mit erheblichen Zuschüssen von Bund und Land möglich. Demnach sind seit 2003 etwas mehr als fünf Millionen Euro an Fördermitteln in Döhlen investiert worden. Mit den eingesetzten Eigenmitteln der Stadt summiert sich dieser Betrag auf mehr als sieben Millionen Euro.

Döhlen war seit 2003 als sogenanntes Fördergebiet des Bund-Länder-Programms Stadtumbau Ost gelistet. Mit dem Programm werden strukturschwache Regionen unterstützt. Weil das Programm für Döhlen mittlerweile abgeschlossen ist, hat die Stadt in der jüngsten Stadtratssitzung eine Schlussrechnung vorgestellt.

Demnach steckten Bund und Land allein rund 2,3 Millionen Euro in die Sanierung des alten Rathauses Döhlen. Dort befindet sich nun der Sitz der Wohnungsgesellschaft Freital. In den Neubau der Kita Storchenbrunnen an der Albert-Schweitzer-Straße wurden rund 1,7 Millionen Euro investiert. Zudem gaben Bund, Land und Stadt insgesamt 1,4 Millionen Euro für die Modernisierung und Instandsetzung der Kita Schatzinsel an der Schachtstraße aus. Daneben wurden auch die Freiflächengestaltung der Ortsmitte Döhlen, der Abriss von Nebengebäuden der Windbergarena sowie am Rathaus Döhlen über das Förderprogramm finanziert. Die Stadt hat die Schlussrechnung an die zuständige Sächsische Aufbaubank übergeben. Diese prüft nun die Zahlen.

Desktopversion des Artikels