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Mittwoch, 03.01.2018

Schwarzarbeiter mit gefälschten Pässen erwischt

An zwei Rastplätzen an der A 4 hat die Bundespolizei Ukrainer überführt, die unter falscher Identität in Deutschland gearbeitet haben.

Bei einer Kontrolle überführte die Bundespolizei zwei ukrainische Schwarzarbeiter, die unter falscher Identität tätig waren. (Symbolbild)
Bei einer Kontrolle überführte die Bundespolizei zwei ukrainische Schwarzarbeiter, die unter falscher Identität tätig waren. (Symbolbild)

© dpa

Görlitz. Am Dienstagabend haben Bundespolizisten an den Autobahnraststätten An der Neiße und Wiesaer Forst zwei Schwarzarbeiter überführt. Beide Fälle ähneln sich dabei, wie ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf mitteilte. Bei der Kontrolle der beiden Ukrainer, die sich zunächst mit ihren ukrainischen Pässen ausgewiesen hatten, fanden die jeweiligen Beamten gefälschte litauische Personalausweise und in einem Fall auch einen falschen litauischen Führerschein. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass die beiden Männer unter falscher Identität in Deutschland tätig waren.

Gegen beiden wurden Strafanzeigen wegen unerlaubte Einreise, unerlaubtem Aufenthalt, mittelbarer Falschbeurkundung sowie dem Verstoß gegen das Sozialgesetzbuch Drittes Buch erstattet. Zudem wurde von einem Beschuldigten das Mobiltelefon, von dem zweiten das illegal erlangte Arbeitsentgelt in Höhe von 2 100 Euro beschlagnahmt. Zudem wurde beiden das Reiserecht aberkannt. (szo)

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