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Freitag, 18.05.2018

Schollglas bester Betrieb bei „Schau rein“-Woche

Das Interesse an Praktika und Ausbildungsmöglichkeiten wächst. Besonders deutlich hat das eine Oberschule gezeigt.

Von Marcus Herrmann

Schüler und Ausbilder blättern die Azubi-Plätze in der Firma durch.
Schüler und Ausbilder blättern die Azubi-Plätze in der Firma durch.

© Claudia Hübschmann

Nossen/Ebersbach. Junge Leute so früh wie möglich gewinnen und für die Arbeit im Unternehmen motivieren. Das sei ein Credo der Schollglas GmbH, sagt der Geschäftsführer Heinrich Ostendarp. Dass es mit diesem Credo an den regionalen Standorten des Glasbearbeiters in Nossen und Lommatzsch zuletzt gut klappte, zeigte sich jetzt bei der Präsentation der Gewinner der „Schau rein! - Woche der offenen Unternehmen in Sachsen“.

Zwischen dem 12. und 17. März öffneten dabei 120 Unternehmen aus 30 Branchen des Landkreises ihre Pforten für insgesamt 745 Schüler der Klassenstufen 7 bis 9 und 9 bis 11. Alle Zahlen, gab Torsten Zichner von der Wirtschaftsförderung Meißen bekannt, bedeuteten eine teils deutliche Steigerung zum Vorjahr. Die Ausbildungswoche „Schau rein“ hatte zum zwölften Mal stattgefunden. Neben der Wirtschaftsförderung wird sie vom Landratsamt, dem Jobcenter und der Agentur für Arbeit organisiert und finanziert.

Die Schollglas GmbH wurde nun auf dem eigenen Firmengelände am Standort Nossen als bester Ausbilder ausgezeichnet. „Wir freuen uns über diese Anerkennung und wollen in Zukunft noch enger und auf kurzen Wegen mit den Schulen der Region in Kontakt treten“, so die Ausbildungsverantwortliche Ina Reuß. Jugendliche etwa für den Flachglasmechaniker zu begeistern, sei bei den Rundgängen für Schüler durch Mitmachangebote und Vorträge gut gelungen. „Wir haben mehrere Anfragen für Schülerpraktika im Betrieb“, sagt Reuß, die die gute Kooperation mit den Oberschulen in Nossen und Lommatzsch lobte.

Als Schule mit der höchsten Beteiligung an der Ausbildungswoche verglichen mit der Schüleranzahl wurde die Oberschule Ebersbach ausgezeichnet. Der hiesige Förderverein darf sich über 200 Euro freuen.