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Freitag, 12.01.2018

Schneeschmelze am Königsufer

Am Freitag wurde am Königsufer trainiert.
Am Freitag wurde am Königsufer trainiert.

© Arvid Müller

Dresden. Die ungewöhnlich warmen Januartemperaturen wirken sich nun doch deutlich auf den Skiweltcup aus, der an diesem Wochenende erstmals am Dresdner Elbufer stattfindet.

Laut Veranstalter René Kindermann sind 500 bis 600 Kubikmeter Schnee in den vergangenen Tagen geschmolzen. Das entspricht etwa einem Zehntel der Gesamtmenge. Das führt dazu, dass die Strecke am Elbufer mangels ausreichend Schnee um 200 Meter auf nun 1,2 Kilometer verkürzt werden musste. Der Schnee ist laut einer Sprecherin bereits in der Lagerhalle am Flughafen geschmolzen. Um die Strecke fertig präparieren zu können, kamen am Freitag zusätzliche Naturschneelieferungen aus Holzhau im Osterzgebirge.

Wettkampfleiter Georg Zipfel lässt nach dem offiziellen Training weiteren Schnee auftragen, so dass die Strecke für den Wettkampfbeginn am Sonnabend optimal vorbereitet ist. Er rechnet aber auch damit, dass am Sonnabend weitere Schneeladungen notwendig sind, um die entstandenen Löcher zu stopfen. Die Schneeproduktionsmaschine am Flughafen läuft deshalb vorerst weiter. (SZ/jr)

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