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Samstag, 13.01.2018

Schalmeienzunft muss auf Geld warten

Die Musiker dürfen an ihrem neuen Vereinsheim zwar noch nicht bauen. Kräftig angepackt haben sie aber trotzdem.

Der Leiter der Strehlaer Schalmeienzunft Uwe Boczek im August 2017 vorm Strehlaer Bootshaus am Oppitzscher Weg. Das Gebäude ist seit 2017 das offizielle Vereinsheim der Musiktruppe. Mit eigenem Engagement aber auch Unterstützung Dritter will die Schalmeienzunft es für sich herrichten.
Der Leiter der Strehlaer Schalmeienzunft Uwe Boczek im August 2017 vorm Strehlaer Bootshaus am Oppitzscher Weg. Das Gebäude ist seit 2017 das offizielle Vereinsheim der Musiktruppe. Mit eigenem Engagement aber auch Unterstützung Dritter will die Schalmeienzunft es für sich herrichten.

© Eric Weser/Archiv

Strehla. Ginge es nach der Strehlaer Schalmeienzunft würden die Bauarbeiten im neuen Vereinsheim eher heute als morgen starten. Doch Strehlas wohl bekannteste Musikgruppe muss sich gedulden. Erst im April wird laut Schalmeien-Chef Uwe Boczek über einen Fördermittelantrag entschieden. Die Musiker haben beim Verein „Sächsisches Zweistromland-Ostelbien“ um Zuschüsse für ihr Projekt gebeten. Der Verband verteilt Fördermittel der Europäischen Union für den ländlichen geprägten Raum zwischen Strehla, Torgau und Grimma. Ein erster Antrag bei der Zunft sei abgelehnt worden, so Uwe Boczek, weil die Musiker ihr Projekt im falschen Aufruf platziert hatten. Über den erneuten Antrag soll nun Ende April entschieden werden. Bis dahin dürfte nicht an dem Haus gebaut werden, so Uwe Boczek.

Angepackt haben die Musiker dennoch in ihrem neuen Heim: Bereits Ende November gab es einen großen Arbeitseinsatz, in dem das Haus entrümpelt worden ist. Fast 40 Mitglieder und Angehörige machten laut Uwe Boczek mit. „Das zeigt, was für ein Potenzial in unserem Verein steckt“, sagt er stolz. (SZ/ewe)

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