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Mittwoch, 11.10.2017

Schadet das neue Zentrum dem Weißeritzpark?

Mit dem Bau am ehemaligen Sächsischen Wolf bekommt Freital deutlich mehr Handelsfläche. Verträgt die Stadt das?

Von Tobias Winzer

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Die geplanten neuen Geschäfte im neuen Zentrum könnten Kunden vom Weißeritzpark abziehen.
Die geplanten neuen Geschäfte im neuen Zentrum könnten Kunden vom Weißeritzpark abziehen.

© Jürgen-Michael Schulter

Ein Supermarkt, eine Drogerie und mehrere kleine Läden sollen im neuen Freitaler Zentrum an der Ecke Dresdner Straße/Poisentalstraße unterkommen.
Ein Supermarkt, eine Drogerie und mehrere kleine Läden sollen im neuen Freitaler Zentrum an der Ecke Dresdner Straße/Poisentalstraße unterkommen.

© Ansicht: RTLL-Gruppe

Die Freude war groß. Als sich der Freitaler Stadtrat vor rund zwei Wochen für den Bau eines neuen Zentrums an der Ecke Dresdner Straße/Poisentalstraße entschieden hat, wurde von einem „historischen Tag für Freital“ gesprochen. Doch während die Rathausspitze und die meisten Stadträte euphorisch in die nahe Zukunft blicken, dürfte dieses Gefühl nicht jeder Händler in der Stadt teilen. Denn mit dem Bau bekommt Freital auch deutlich mehr Handelsfläche. Die Konkurrenz wird größer.

Der Investor plant einen Supermarkt à la Rewe oder Edeka, einen Drogeriemarkt und weitere kleinere Läden. 2021 soll alles fertig sein. Freitals Oberbürgermeister Uwe Rumberg (CDU) kennt die Sorgen der Händler – vor allem die des Weißeritzparks. Freitals einziges Einkaufszentrum könnte unter der neuen Konkurrenz leiden. „Das ist keine Entscheidung gegen den Weißeritzpark“, sagt er. „Mit dem neuen Zentrum wollen wir erreichen, dass die vorhandene Kaufkraft in Freital bleibt und die Menschen ihr Geld hier ausgeben.“

Die Sächsische Zeitung analysiert, ob das klappen kann.

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