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Donnerstag, 12.10.2017

Rettungsdienst demonstriert

Für bessere Arbeitsbedingungen und eine faire Bezahlung gingen die Mitarbeiter auf die Straße.

Die Mitarbeiter des Rettungsdienstes aus Pirna, mit ihren Außenwachen in Bad Schandau und Bad Gottleuba gingen am Donnerstagmittag auf die Straße.
Die Mitarbeiter des Rettungsdienstes aus Pirna, mit ihren Außenwachen in Bad Schandau und Bad Gottleuba gingen am Donnerstagmittag auf die Straße.

© Marko Förster

Bad Schandau. Für gerechtere Bezahlung und faire Arbeitsbedingungen gingen Mitarbeiter des Rettungsdienstes aus Pirna, mit ihren Außenwachen Bad Schandau und Bad Gottleuba am Donnerstagmittag auf die Straße. Lauter Protest, Rassel- und Trillerpfeifen waren in der Nähe der Rettungswache an der B 172 in Bad Schandau zu hören. Um gegen die schlechten Arbeitsbedingungen im Rettungsdienst aufmerksam zu machen, demonstrierten die Rettungskräfte. Sie fordern einen einheitlichen Reformtarifvertrag aller Mitarbeiter im Rettungsdienst des DRK Kreisverband Pirna e.V. und das mit fairer Entlohnung und angemessener Arbeitszeit - eine 40, statt eine 48-Stundenwoche. Derzeit gibt es enorme Unterschiede zwischen dem im Landkreis Sächsische Schweiz eingesetzten Hilfsorganisationen. Sowohl im sozialen, wie auch im finanziellen Bereich. Zusammen mit Verdi machen sich die Rettungsdienstmitarbeiter stark für mehr Gerechtigkeit. „Gut entlohnte und motivierte Arbeit darf nicht davon abhängig sein, wo wir arbeiten. Motivation ist der Schlüssel für gute Arbeit“, so ein Mitarbeiter vom Rettungsdienst. Bereits am 21. September legten die Mitarbeiter des Rettungsdienstes am Friedenspark in Pirna eine „aktive Pause“ ein. Seitdem gab es von Arbeitgeberseite keine entsprechende Reaktion. (mf)

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