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Freitag, 17.02.2017

RB bleibt Bayern-Jäger Nummer eins

Am 24. Mai 2015 war für Daniel Frahn Schluss in Leipzig. Das Spiel gegen Greuther Fürth war für den langjährigen Top-Torjäger das letzte für RB.
Am 24. Mai 2015 war für Daniel Frahn Schluss in Leipzig. Das Spiel gegen Greuther Fürth war für den langjährigen Top-Torjäger das letzte für RB.

© dpa

Leipzig. Trotz erneuter Kritik an RB Leipzig traut der ehemalige Torjäger des jetzigen Bundesliga-Zweiten dem Verein auch künftig die Rolle als erster Bayern-Verfolger zu. „Davon gehe ich ganz schwer aus. Weil sie einen so guten Fußball spielen. Da wird einem ja nie langweilig, wenn man denen zuguckt“, sagte Daniel Frahn in einem Interview dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

Der 29-Jährige, der mittlerweile beim Drittligisten Chemnitzer FC spielt, geht auch davon aus, dass RB nicht erst in den nächsten sechs, sieben Jahren um die Meisterschaft mitspielt. „Ich glaube nicht, dass es so lange dauern wird. Weil es keinen Stillstand geben wird bei RB Leipzig“, sagte Frahn.

Der Mittelstürmer hatte mit seinen Toren damals auch großen Anteil am Aufstieg der Leipziger in die dritte und in die zweite Liga. Nach der Saison 2014/2015 und vier Liga-Toren musste Frahn aber gehen, wechselte zum 1. FC Heidenheim. „Es war ja auch für mich mein erstes Zweitligajahr, ich hatte anfangs drei Tore geschossen. Aber man hätte mir vielleicht schon mehr Zeit geben können, zumal ich in den Jahren zuvor ja auch immer Tore geschossen habe“, sagte er in dem Interview und meinte: „Aber bei RB ist es halt so, dass du fünf Tage der Held bist und am nächsten Tag die Koffer packen musst.“

So viele Spieler, wie er bei RB kennengelernt habe, werde er wahrscheinlich in seinem ganzen Leben nicht mehr kennenlernen, fügte er lachend hinzu. Trotz der kritischen Worte könnte sich Frahn eine Rückkehr zu RB aber vorstellen. „Absolut“, sagte er. „RB war und ist eine Herzensangelegenheit für mich.“ (dpa)

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