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Freitag, 13.10.2017

Radwegbau in der Warteschleife

Die geplante Strecke nach Prösen ist schon seit Jahren Thema. Jetzt werden alle erforderlichen Zustimmungen eingeholt.

Das Foto stammt von 2014, einen Radweg an der B169 gibt es zwischen Gröditz und Prösen aber nach wie vor nicht. Das soll sich aber ändern.
Das Foto stammt von 2014, einen Radweg an der B169 gibt es zwischen Gröditz und Prösen aber nach wie vor nicht. Das soll sich aber ändern.

© Archiv/Alexander Schröter

Gröditz. Wann der knapp einen Kilometer lange Radweg zwischen Gröditz und dem südbrandenburgischen Nachbarort Prösen gebaut wird, ist weiterhin offen. Einen verbindlichen Bautermin könne man aktuell nicht benennen, so eine Sprecherin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv). Die sächsische Landesbehörde ist für den geplanten Radwegbau zuständig.

An der Umsetzung des Projekts ist dem Amt anscheinend dennoch gelegen: „Um eine rasche bauliche Umsetzung zu erreichen, ist beabsichtigt, die baurechtlichen Voraussetzungen ohne Durchführung eines förmlichen Baurechtsverfahrens zu erlangen“, so eine Sprecherin. Dafür würden derzeit auch mit Unterstützung der Stadt Gröditz alle erforderlichen Zustimmungen eingeholt.

Eine mit der Stadt Gröditz und dem Landkreis Meißen abgestimmte Planung für den Radweg gibt es nach Angaben des Lasuv schon seit 2016. Der Entwurf sei im Juni 2016 aufgestellt und auch genehmigt worden. Um abseits der Bundesstraße sicher zwischen Gröditz und Prösen zu verkehren, nutzen viele Radler derzeit den Weg am Floßkanal, der aber nicht ausgebaut ist. (SZ/ewe)

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