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Freitag, 29.12.2017

Profitable Parkgebühr am Schillerplatz

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Parken am Schillerplatz
Parken am Schillerplatz

© Rene Meinig

Im Osten Dresdens nimmt die Stadt stattliche Parkgebühren ein. Nach den Zahlen bis Mitte Dezember wurden 2017 bislang an den Parkscheinautomaten am Schillerplatz rund 24 707 Euro eingenommen. 2016 waren es rund 20 000 Euro. Auf der anderen Elbseite ist die Summe fast dreimal so hoch. Am Körnerplatz gibt es keine gebührenpflichtigen Plätze, dafür aber an der Fidelio-F.-Finke-Straße in Loschwitz und dem angrenzenden Parkplatz. Dort kassierte die Stadt 44 200 Euro im Jahr für das Abstellen der Autos. 2016 waren es rund 65 000 Euro, so die Stadt.

Einer der Spitzenreiter bei den Gebühren in der Stadt ist der Pirnaische Platz. Hier nahm die Stadt bis Ende September schon 252 734 Euro ein, 2016 waren es 346 071 Euro. Aktuellere Zahlen liegen noch nicht vor. Ähnlich viel kam auf der Königstraße zusammen. Hier waren es schon 238 316 Euro, 2016 immerhin 339 556 Euro. Auch in der Neustadt kostet Parken viel Geld. Der Martin-Luther-Platz brachte 27 600 Euro in die Kasse. (SZ/jv)

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Leser-Kommentare

Insgesamt 3 Kommentare

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  1. Schuberth

    Es werden aber auch immer mehr auf privaten Flächen Parkgebühren durch Automaten eingezogen, wo die Stadt nix davon bekommt.

  2. kein Fan

    Die Angaben sind an Pauschalität und damit Unnutz nicht zu überbeiten. Profit ist das, was nach Kosten übrig bleibt. Davon kein Wort, Sie beschreiben Einnahmen. Und einfach nur Gebiete angeben ist auch sinnfrei, es wäre wichtig zu wissen, wieviele Parkplätze dort sind usw. Bitte, SZ, mehr Qualität in Ihren Recherchen. Danke.

  3. Mkm

    Der Artikeltext sagt nichts über den Wahrheitsgehalt der Überschrift: nur weil man eine bestimmte Summe einnimmt, ist eine Einrichtung noch lange nicht profitabel. Tatsächlich gibt die Stadt für Parkplätze vielfach so viel aus, wie sie einnimmt, auch an Parkplätzen wird der Autoverkehr massiv subventioniert. Was man schon daran merkt, das private Parkhäuser in der Regel deutlich teurer sind und trotzdem nicht so rentabel wirtschaften, dass private Unternehmer ohne Subventionen neue Parkhäuser bauen würden.

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