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Dienstag, 14.11.2017

Polizei sucht maskierten Räuber

Nachdem es im Oktober zu zwei bewaffneten Überfällen auf Pizzaboten gekommen ist, sucht die Polizei nun nach Zeugen.

Einer der beiden Tatorte ist dieser Hinterhof in der Johannstadt.
Einer der beiden Tatorte ist dieser Hinterhof in der Johannstadt.

© Tino Plunert

Dresden. Ein maskierter Mann hat im vergangenen Monat an zwei Wochenenden jeweils einen Pizzaboten überfallen. Der Unbekannte hatte zunächst am 14. Oktober in der Neustadt einen 26-jährigen Lieferanten mit einer Pistole bedroht und dessen Geld gestohlen. Am 21. Oktober wurde dann eine 18-Jährige in der Johannstadt in ähnlicher Weise um ihre Einnahmen gebracht.

Die Kriminalpolizei, welche die Ermittlungen in beiden Fällen übernommen hat, geht mittlerweile von einem Zusammenhang der beiden Überfälle aus. Jetzt haben die Beamten eine Täterbeschreibung herausgegeben. Demnach wurde der maskierte Räuber von beiden Opfern als mindestens 180 bis 185 Zentimeter groß und von normaler bis schlanker Statur beschrieben. Er soll etwa 25 bis 30 Jahre alt sein. Den Dialekt des dunkel gekleideten Maskierten beschreiben die Beamten mit „ortsüblich“.

Möglicherweise beging der Mann die Überfälle nicht allein, denn in der Neustadt stand ein mutmaßlicher Komplize wenige Meter neben dem Räuber und ergriff nach der Tat gemeinsam mit ihm die Flucht. Der Komplize wurde als deutlich kleiner, etwa 160 bis 165 Zentimeter groß und von kräftiger Statur beschrieben.

Er soll ebenfalls maskiert und dunkel bekleidet gewesen sein. Die 18-jährige Pizzabotin hatte auf der Elisenstraße in der Johannstadt drei mögliche Zeugen bemerkt, einen älteren Mann und zwei Frauen, die an einem Fahrzeug standen. (mja)

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, sich zu melden. Insbesondere die drei Personen von der Elisenstraße werden dringend als Hinweisgeber gesucht: (0351) 4832233

Polizeibericht vom 14. 11.

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Einbruch in Fahrradgeschäft

13.11.2017, gegen 03.45 Uhr / Dresden-Nickern

Einbrecher hebelten eine Tür zu einem Fahrradfachgeschäft an der Dohnaer Straße auf. Aus den Verkaufsräumen stahlen sie anschließend ein gelb-schwarzes Mountainbike „Cannondale jekyll2“, ein Fahrradbeleuchtungsset sowie ein Navigationsgerät. Der Wert des Diebesgutes summiert sich auf rund 6900 Euro. Der Sachschaden wurde auf rund 600 Euro beziffert.

Drei Autoeinbrüche

13.11.2017, 11.00 Uhr bis 18.30 Uhr / Dresden-Kaditz

Dresdner Polizisten wurden am Montag zu drei Autoeinbrüchen in Kaditz gerufen. Einbrecher hatten an einem Honda sowie einem VW auf einem Parkplatz an der Peschelstraße eine Scheibe eingeschlagen und aus den Wageninneren jeweils einen Rucksack gestohlen. Darin befanden sich unter anderem ein Laptop, ein Tablet und eine Geldbörse.

Ebenso gingen Täter an der Marie-Curie-Straße zu Werke. Sie schlugen an einem Porsche die Heckscheibe ein und stahlen aus dem Wagen eine Tasche mit persönlichen Gegenständen.

Einbruch in Büro

12.11.2017, 21.00 Uhr bis 13.11.2017, 05.50 Uhr / Dresden-Leubnitz-Neuostra

In der Nacht vom Sonntag auf Montag öffneten Einbrecher an der Johannes-Paul-Thilman-Straße die Tür zu einem Büro, durchsuchten die Räume und stahlen zwei Tablet-PCs, ein Navigationsgerät, Fahrzeugpapiere sowie Bargeld. Der Wert der entwendeten Gegenstände beläuft sich insgesamt auf rund 1000 Euro. Zudem entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 300 Euro.

Werkzeuge aus Rohbau gestohlen

10.11.2017, 16.00 Uhr bis 13.11.2017, 06.45 Uhr / Dresden-Mickten

Im Keller eines Rohbaus in der Rietzstraße haben Einbrecher im Verlauf des vergangenen Wochenendes einen Lagerraum aufgebrochen. Sie stahlen daraus verschiedene Elektrowerkzeuge mit Zubehör im Gesamtwert von rund 5000 Euro. Auf rund 300 Euro wurde der verursachte Sachschaden beziffert.

Achtung Trickbetrüger unterwegs

13.11.2017, gegen 11.15 Uhr / Dresden-Zschertnitz

Am Montag versuchten Betrüger mit dem „Lederjackentrick“ einen 83-jährigen Mann um sein Geld zu bringen. Zwei Männer hatten ihr potenzielles Opfer angesprochen, als es gerade eine Arztpraxis an der Michelangelostraße verließ.

Sie gaben sich als Bekannte aus früheren Zeiten aus, die gerade zufällig eine passende Lederjacke für ihn hätten. Zwecks Anprobe boten sie dem Senior sogar an, ihn mit dem Auto nach Hause zu chauffieren.

Der Dresdner reagierte prompt: Er machte auf dem Absatz kehrt und verständigte von der Arztpraxis aus sofort die Polizei.

Beim Lederjackentrick geben sich die Betrüger oft als ehemalige Arbeitskollegen oder alte Bekannte aus. Unter einem Vorwand gelangen sie mit in die Wohnung der Geschädigten. Zunächst schenken sie diesen Jacken, Taschen oder Haushaltsgeräte. Kurz darauf bitten sie jedoch unter dem Vorwand einer finanziellen Notlage um Geld. Wer hier zahlt, wird betrogen! Die angeblich hochwertigen Waren, welche die Betrüger als „Gegenleistung“ übergeben, sind minderwertig.

Die Polizei rät:

Trickbetrüger nutzen schamlos die Hilfsbereitschaft der Menschen aus! Übergeben Sie fremden Personen kein Geld für vermeintliche Notlagen! Ziehen Sie bei Zweifeln eine Vertrauensperson hinzu und verständigen Sie die Polizei. (szo)

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