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Samstag, 13.01.2018

Polizei sucht bissigen Hund

Dresden. Bei der Suche nach der Frau, die am Dienstag am Merianplatz in Gorbitz ihren Hund auf eine Äthiopierin gehetzt hat, setzen die Ermittler auch auf den Vierbeiner. Wie Lorenz Haase, der Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden, sagte, sei das ein möglicher Ermittlungsansatz. Schließlich wissen die Beamten, dass es sich um einen schwarzen Hund gehandelt hat. Allerdings können sie bei ihren Ermittlungen nicht einfach auf die Hundesteuerdaten der Stadt zugreifen. „Das macht aber nur Sinn, wenn man auch die Nummer auf der Marke hat“, meint Tom Bernhardt, Sprecher im Landeskriminalamt Sachsen.

Die Hundebesitzerin war auch drei Tage nach dem Angriff ihres Tieres auf die Äthiopierin noch nicht gefunden. Sie hat ihren Vierbeiner auf die 19-Jährige losgelassen, nachdem die Gruppe, zu der sie gehört hat, die junge Frau beleidigt hatte. Das Opfer wurde gebissen, musste aber nicht ins Krankenhaus. An der Haltestelle Merianplatz, an der sich die Tat ereignete, standen zu dieser Zeit mehrere Zeugen. (SZ/csp)

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