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Donnerstag, 14.09.2017

Plossen-Umleitung weiter unklar

Eine Diskussionsveranstaltung hat jetzt gezeigt, dass es sehr viel Informationsbedarf zum Straßenbau gibt.

Die Meißner Bürger fühlen sich nicht ausreichend informiert, sagte CDU-Landtagsabgeordnete. Es sei kaum bekannt, dass es aufgrund des rechtlichen Rahmens sehr schwierig bis unmöglich ist, die Staatsstraße einfach für den lästigen Lkw-Verkehr zu sperren.
Die Meißner Bürger fühlen sich nicht ausreichend informiert, sagte CDU-Landtagsabgeordnete. Es sei kaum bekannt, dass es aufgrund des rechtlichen Rahmens sehr schwierig bis unmöglich ist, die Staatsstraße einfach für den lästigen Lkw-Verkehr zu sperren.

© Claudia Hübschmann

Meißen. Eine Frage stand am Ende des jüngsten CDU-Stammtisches in Meißen im Raum: Weshalb sind die Bürger nicht umfassender über Details und Umstände des wichtigsten, künftigen Meißner Straßenbauprojekts informiert worden?

Viele der Teilnehmer hätten sich Treffen mit den Planern sowie Vertretern der Stadt gewünscht. Möglichst auch in den von Umleitungsstrecken betroffenen kleineren Ortsteilen, so die CDU-Landtagsabgeordnete Daniela Kuge. In einem Fazit gegenüber der SZ stellte sie fest, dass der Informationsbedarf zu dem Thema nach wie vor sehr hoch sei. Es herrschten zudem viele Unklarheiten.

So sei kaum bekannt, dass es aufgrund des rechtlichen Rahmens sehr schwierig bis unmöglich ist, die Staatsstraße einfach für den lästigen Lkw-Verkehr zu sperren. Ebenso hätten sich Besucher überrascht gezeigt, dass die jüngst durchgeführte Unterschriftenaktion gegen den Ausbau nicht als offizieller Einspruch gegen das Planfeststellungsverfahren gewertet werde.

In dem Treffen habe es interessante Vorschläge gegeben, um Stau auf der Strecke zu begegnen. So hätte ein Bürger angeregt, die Poststraße in eine zweispurige Einbahnstraße umzuwandeln. (SZ/pa)

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