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Samstag, 30.12.2017

Plötzlich Spitzenreiter

Der DSC geht als Tabellenführerund Pokalfinalist ins neue Jahr. Er ist die Mannschaft der Stunde.

Von Michaela Widder

Barbara Wezorke ist Mittelblockerin und bringt viel Energie ins Dresdner Spiel.
Barbara Wezorke ist Mittelblockerin und bringt viel Energie ins Dresdner Spiel.

© Ronald Bonß

Die letzte Aufgabe im alten Jahr gehört zu den leichteren in dieser Saison. Und die meisterten die Volleyball-Frauen vom Dresdner SC mit einem 3:0 Sieg gegen Erfurt souverän. „Ich glaube, ich war noch nie Tabellenführer. Es ist ein schönes Gefühl“, sagt Barbara Wezorke. Trotzdem will die erfahrene Mittelblockerin der Spitzenposition in der Bundesliga keine allzu große Bedeutung geben, wie sie betont:. „Die Saison ist noch lang. Mit dem Play-off-System müssen wir am Ende der Saison unsere beste Leistung abrufen.“ Kurz Energie tanken oder etwas ausgiebiger feiern können die Spielerinnen in den nächsten Tagen. Silvester und Neujahr ist trainingsfrei.

Nach einem titellosen Jahr ist das Team mit acht neuen Spielerinnen überraschend schnell zusammengewachsen. „Dass es so gut läuft, hätte ich mir erträumt, aber nicht unbedingt erwartet“, sagt die 24-Jährige. Nur zum Liga-Auftakt gab es für den DSC eine Niederlage. Dann startete Dresden eine Siegesserie, die wettbewerbsübergreifend seit nun 13 Partien anhält. Wichtiger als die Tabellenspitze aber ist der Einzug ins Pokalfinale am 4. März. Weil der erste Titel jetzt nur noch einen Sieg entfernt ist.

Mit zwei Erfolgen gegen Meister Schwerin (in der Liga und im Halbfinale) ist der DSC die Mannschaft der Stunde. Der Trainer gerät ins Schwärmen, wenn er über sie spricht. „Ich bin begeistert vom Engagement und dem Einsatz in dieser Saison. Ich könnte mir keine schönere Aufgabe vorstellen, als Trainer dieses Teams zu sein“, meint Alexander Waibl. Auch Wezorke ist vom Teamgeist angetan. „Wir haben coole Charaktere, auch im Trainerteam, die so viel positive Energie reinbringen“, sagt sie. „Es gibt superwenig Knatsch, und wir arbeiten professionell zusammen.“

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