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Freitag, 12.01.2018

Planung für Sense in heißer Phase

Die Verbindungsstraße zwischen Hohnstein und Bad Schandau könnte innerhalb von zwei Jahren saniert werden. Wenn der Freistaat Geld gibt.

Wegen erheblicher Schäden an Mauern und Unterbau ist die Sense teilweise halbseitig gesperrt.
Wegen erheblicher Schäden an Mauern und Unterbau ist die Sense teilweise halbseitig gesperrt.

© Dirk Zschiedrich

Hohnstein/Rathmannsdorf. Die Planungsarbeiten für den Bau der Verbindungsstraße zwischen Hohnstein und Bad Schandau, kurz Sense genannt, seien fast fertig. Nun brauche der Landkreis noch die Fördermittel des Freistaates dazu. Dann könne man in den nächsten zwei Jahren so an die Sanierung gehen, dass die Straße die nächsten 50 Jahre halte“, sagt Heiko Weigel, erster Beigeordneter des Landrates. Erst wenn die Planungen abgeschlossen sind, können konkrete Termine genannt werden. Es müssen Böschungen instand gesetzt und sechs Stützbauwerke errichtet werden. In den letzten Wochen haben Planer die wirtschaftlich sowie ökologisch günstigsten Varianten ermittelt. Diese bestehen aus einer sogenannten Schwergewichtswand als Trockenmauer mit Stahlbetonkopfbalken sowie aus einer Muldenrinne mit Kaskade. Die Straße wird während der Bauzeit voll gesperrt sein. Anders sind die Arbeiten wegen der geringen Straßenbreite nicht zu realisieren. Die Gesamtkosten betragen etwa 3,35 Millionen Euro. Fast 90 Prozent davon sollen als Fördermittel vom Freistaat kommen. (SZ/aw)