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Montag, 05.03.2018 Handball

Pflichtsieg gegen Schlusslicht

Die RIO-Frauen gewinnen in der Oberliga 28:23 gegen Zwickau II. Die Männer verlieren in Görlitz.

Freiwurf für Sachsen Zwickau II, aber am Ende stand ein deutlicher Heimsieg für die RIO-Frauen zu Buche.
Freiwurf für Sachsen Zwickau II, aber am Ende stand ein deutlicher Heimsieg für die RIO-Frauen zu Buche.

© Gerhard Schlechte

Riesa. Die Handballerinnen der HSG Riesa/Oschatz haben sich in eigener Halle keine Blöße gegeben und gegen das Oberliga-Schlusslicht BSV Sachsen Zwickau II mit 28:23 (16:9) durchgesetzt.

Beide Teams waren sofort auf Betriebstemperatur. Nach fünf Minuten führten die Gäste mit 4:3. Es folgte die stärkste Phase für RIO in der ersten Hälfte (10:4). Beim 13:6 für Riesa/Oschatz nahm Zwickau bereits die zweite Auszeit (22.). Die letzten Minuten waren geprägt von Zeitstrafen auf beiden Seiten. Für RIO mussten kurz nacheinander Carmen Schneider und Susanne Iwan auf die Bank. Kurz vor der Pause erhöhte Christin Müller auf 16:9.

In der zweiten Hälfte verpassten es die RIO-Frauen, den Sack frühzeitig zuzumachen. Nach dem 17:10 scheiterten sie mehrfach an der gegnerischen Torhüterin. Dann endlich wuchtete Josephine Hessel den Ball wieder ins Zwickauer Tor. Carmen Schneider, Clara Pechnig und Christin Müller erhöhten auf 22:13 (42.). Als dann Carmen Schneider erneut auf die Bank musste, verkürzten die Westsächsinnen auf 21:24. Die RIO-Trainer legten die grüne Karte (54.), um Schlimmeres zu verhindern. Die Ansprache fruchtete. Die RIO-Frauen rückten durch das 28:23 auf Rang fünf vor.

In der Handball-Sachsenliga der Männer musste Koweg Görlitz die Tabellenführung für 23 Stunden dem Oberliga-Absteiger ZHC Grubenlampe überlassen. Am Sonntag holte sich das Team die Spitzenposition aber durch ein 29:23 (14:12) über die HSG Riesa/Oschatz (9.) zurück. Neben dem arbeitsbedingten Fehlen von Trainer Schwigon und dem langfristigen Ausfall von Tony Seefeld mussten bei den Gästen auch Tom Probst, Robert Werner und Marcel Kühnel absagen. So reisten die Männer um Interimscoach Falk Jentzsch lediglich mit einer Rumpftruppe an die Neiße, die sich aber wacker schlug. (ml/ac/js)