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Freitag, 11.08.2017

Pferde-Verbot beim Tag der Sachsen gefordert

Beim geringsten Anlass können die Tiere für Gefahr sorgen, meint ein Verband und appeliert an die Stadt Löbau.

Eine Großveranstaltung sei für die Tiere der pure Stress, sagt die Pferdeschutz-Initiative.
Eine Großveranstaltung sei für die Tiere der pure Stress, sagt die Pferdeschutz-Initiative.

© SZ-Archiv/Rolf Ullmann

Löbau. Die Vorbereitungen für den Festumzug beim Tag der Sachsen in Löbau am 3. Septermber laufen in diesen Tagen auf Hochtouren. Mit dem Ziel, die Sicherheit der Besucher und den Tierschutz zu gewährleisten, fordert die Pferdeschutz-Initiative 2015 die Stadt Löbau auf, den Einsatz von Pferden im Festumzug an diesem Tag zu verbieten. Auch appelliert die Pferdeschutz-Initiative 2015 an die Veranstalter und Teilnehmer, auf den Einsatz von Pferden zu verzichten. „Pferde sind Fluchttiere! Für Pferde ist ein Festumzug purer Stress. Und weil der Stress für die Pferde zu hoch ist, treten häufig bei den Pferden Koliken auf, die sogar zum Kreislaufversagen und in der Folge zum Tod der Pferde führen können“, begründet der Verband seine Forderung in einer Pressemitteilung.

„Beim geringsten Anlass können die Tiere erschrecken, steigen, scheuen, austreten, in Panik geraten, durchdrehen und unkontrolliert davonstürmen“, so Brigitte Kübbeler, Sprecherin der bundesweit tätigen Initiative. „Dadurch gefährden sie sich, ihren Reiter und andere.“ Ihr Einsatz sei unverantwortlich. Selbst erfahrene Reiter und Kutscher könnten in brenzligen Situationen Unfälle nicht verhindern.“ (SZ)

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