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Donnerstag, 15.02.2018

Pestalozzistraße ganz oben auf Sanierungsliste

Jedes Jahr muss die Stadt marode Straßen mit Baubedarf auflisten, um eine Förderung vom Freistaat zu bekommen.

Von Nina Schirmer

© Symbolfoto: Norbert Millauer

Radebeul. 15 Straßenabschnitte stehen auf der aktuellen Prioritätenliste der Stadt, welche die Verwaltung an das sächsische Verkehrsministerium schickt. Bis Mitte März muss der Plan dort eingehen, damit Radebeul die sogenannte Instandsetzungs- und Erneuerungspauschale vom Land bekommt. Die beträgt rund 300 000 Euro. Mit dieser Summe kann zwar maximal eine Straße umfassend saniert werden, trotzdem werden von der Stadt immer gleich mehrere Routen aufgelistet. „Das ist unser Signal an den Freistaat, dass es bei uns Sanierungsbedarf gibt“, sagt Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos).

Auf Platz eins der Liste steht die Pestalozzistraße, die zwischen Schildenstraße und Dr.-Schmincke-Allee instand gesetzt werden soll, einschließlich der Stützmauer neben den Schienen der Schmalspurbahn. Als Nächstes ist die Fabrikstraße aufgeführt, deren Asphaltdecke zwischen Ziegeleiweg und Elbstraße saniert werden muss. An dritter, vierter und fünfter Stelle der Prioritätenliste stehen verschiedene sanierungsbedürftige Abschnitte der Kötitzer Straße. Außerdem auf der Liste: Neuländer-, Dr.-Külz-, Hoflößnitz-, Serkowitzer, Wasa-, Ziller- und Cossebauder Straße.

Die Prioritätenliste wird in jedem Jahr fortgeschrieben. Zur Förderung vom Land muss die Stadt einen Eigenanteil von zehn Prozent beisteuern. Dafür sind im aktuellen Haushaltsentwurf für dieses Jahr 60 000 Euro eingeplant.