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Mittwoch, 15.11.2017

Ohrenspitzen zum Vorlesetag

Bei der bundesweiten Aktion greifen auch in Radebeul Prominente zum Buch und lesen Geschichten vor.

Der bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Aktion von Die Zeit, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Die Initiatoren haben den Vorlesetag vor 14 Jahren ins Leben gerufen. Damit vor allem Kindern noch mehr vorgelesen wird und sie später mit Begeisterung zu E-Books, Büchern oder Zeitungen greifen. Sprache lässt sich für die kleinen nur in Interaktion mit Erwachsenen lernen. Doch daran mangelt es heute oft. Eine Folge sind zum Beispiel zunehmende Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern.
Der bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Aktion von Die Zeit, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Die Initiatoren haben den Vorlesetag vor 14 Jahren ins Leben gerufen. Damit vor allem Kindern noch mehr vorgelesen wird und sie später mit Begeisterung zu E-Books, Büchern oder Zeitungen greifen. Sprache lässt sich für die kleinen nur in Interaktion mit Erwachsenen lernen. Doch daran mangelt es heute oft. Eine Folge sind zum Beispiel zunehmende Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern.

© Symbolbild/dpa

Radebeul. „Es war einmal ...“ wird es am Vormittag des 17. Novembers durch vier Radebeuler Kitas und eine Oberschule raunen.

Im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetags ist dann unter anderem Kornelia Gellner aus dem Kultusministerium um 8.45 Uhr an der Oberschule Kötzschenbroda. Sie liest in allen fünften Klassen der Oberschule vor. Mit im Gepäck hat sie einige Buchgeschenke.

Auch in vielen Kitas und Horten der Volkssolidarität Elblandkreis-Meißen wird zum Vorlesetag wieder das Buch gezückt. Angekündigt haben sich auch Prominente wie zum Beispiel der mehrfache Biathlon-Weltmeister und Olympiasieger Frank-Peter Roetsch. Die Kita Knirpsenland erwartet um 14 Uhr Oberbürgermeister Bert Wendsche mit Lektüre. Im Hort Wirbelwind liest am Nachmittag der Medienpädagoge, Clown und Märchenonkel Ralph-Torsten Lincke vor. Als weitere Vorleser kommen Mitarbeiter von Buchhandlungen, Omas, Opas andere Verwandte der Kita-Kinder sowie pensionierte Erzieher der Volkssolidarität vorbei.

Im Christlichen Kinderhaus Guter Hirte ist schon im Morgenkreis eine vorlesende Omi zu Gast. Ebenso ist der Lesebereich „Leseecke“ an diesem Vormittag mit einer freiwilligen Lesepatin besetzt. Beide werden ein Buch aus ihrer Kindheit oder ein kindgerechtes Buch aus ihrem Lebensschatz mitbringen und den jungen Zuhörern daraus vorlesen.

Danach werden sie dazu mit den Kindern ins Gespräch kommen. Im Ökonomischen Kinderhaus dürfen die Kinder zusammen mit ihren Eltern ein Buch aussuchen, welches sie am Vorlesetag mitbringen. Sowohl die Mitarbeiterinnen als auch eine zusätzliche Vorleserin werden dann den ganzen Tag Lesezeiten anbieten, in denen die Kinder den Geschichten ihrer Freunde oder ihren eigenen lauschen können. (SZ)