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Samstag, 11.11.2017

Neuigkeiten KW46

Mogelpackungen bei Trainee-Angeboten

Im Idealfall bieten Trainee-Programme eine gute Mischung aus Berufspraxis und Ausbildung. Das ist allerdings nicht überall so. Denn der Begriff ist nicht geschützt, heißt es in der Zeitschrift „Unicum Beruf“. Unternehmen können so auch Mogelpackungen verkaufen, bei denen es ihnen vor allem um billige Arbeitskräfte geht. Angehende Trainees sollten die Programme deshalb im Vorfeld prüfen. Anzeichen für ein unseriöses Angebot sind das Fehlen eines aufwendigen Auswahlverfahrens und die Bezahlung. Letztere sollte nur wenig unter der eines regulären Berufseinsteigers liegen. Ein gutes Trainee-Programm sollte außerdem mindestens ein Jahr dauern. (dpa)

Anwesenheitsprämie ist zulässig

Arbeitgeber dürfen ihren Mitarbeitern Anwesenheitsprämien zahlen, wenn sie nicht oder selten krank sind. Voraussetzung ist aber, dass die Prämie bei Krankheit nur anteilig gekürzt wird – und nicht pauschal. Laut Rechtsschutz des Deutschen Gewerkschaftsbunds ist es erlaubt, wegen Krankheit Sondervergütungen zu kürzen, die Arbeitnehmer neben dem Lohn erhalten. Dabei ist es egal, ob es sich um eine Anwesenheitsprämie oder Weihnachtsgeld handelt. Pro Krankheitstag darf der Arbeitgeber maximal ein Viertel des durchschnittlichen Tageslohns abziehen. (dpa)

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