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Freitag, 06.04.2018

Nachwuchs rückt ins Blickfeld

Der Döbelner Anzeiger und seine Partner starten das Handball-Spezial. Auch die junge Generation wird geehrt.

Von Frank Korn

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Der Döbelner Anzeiger und seine Partner starten das Handball-Spezial.
Der Döbelner Anzeiger und seine Partner starten das Handball-Spezial.

© Grafik/SZ

Handballer des JahresSteve Böttger spielt seit 2013 im Sachsenligateam der HSG Neudorf/Döbeln. Mit seinem Spielwitz und seinem Trickreichtum setzt er die Mitspieler immer wieder geschickt in Szene und stellt die gegnerische Abwehr vor Probleme. Der 32-Jährige spielt seit 1995 Handball. Im Alter von 14 Jahren wechselte er aus seiner Heimatstadt Ilmenau auf die Sportschule in Eisenach, wo er beim ThSV schon als 17-Jähriger Erfahrungen im Männerbereich sammelte. Die Aussicht auf Einsätze in der 2. Bundesliga lockte ihn nach Delitzsch. Doch nach einem halben Jahr riss ihn eine Knieverletzung aus allen Träumen. Es dauerte fast zwei Jahre, bis er wieder Fuß fasste. Steve Böttger engagierte sich als Trainer, kehrte aber dann selbst wieder aufs Handballparkett zurück. Über die Stationen Germania Zwenkau und VfB Flöha führte sein Weg zur HSG Neudorf/Döbeln. Seit knapp zwei Jahren engagiert er sich als Sportlicher Leiter des Vereins.
Handballer des Jahres Steve Böttger spielt seit 2013 im Sachsenligateam der HSG Neudorf/Döbeln. Mit seinem Spielwitz und seinem Trickreichtum setzt er die Mitspieler immer wieder geschickt in Szene und stellt die gegnerische Abwehr vor Probleme. Der 32-Jährige spielt seit 1995 Handball. Im Alter von 14 Jahren wechselte er aus seiner Heimatstadt Ilmenau auf die Sportschule in Eisenach, wo er beim ThSV schon als 17-Jähriger Erfahrungen im Männerbereich sammelte. Die Aussicht auf Einsätze in der 2. Bundesliga lockte ihn nach Delitzsch. Doch nach einem halben Jahr riss ihn eine Knieverletzung aus allen Träumen. Es dauerte fast zwei Jahre, bis er wieder Fuß fasste. Steve Böttger engagierte sich als Trainer, kehrte aber dann selbst wieder aufs Handballparkett zurück. Über die Stationen Germania Zwenkau und VfB Flöha führte sein Weg zur HSG Neudorf/Döbeln. Seit knapp zwei Jahren engagiert er sich als Sportlicher Leiter des Vereins.

© privat

Handballerin des JahresFranziska Rühle ist als Kreismittespielerin bei den Verbandsligahandballerinnen des VfL Waldheim 54 eine feste Größe. In ihrer Jugend hat sie Tennis gespielt, während ihrer Ausbildung aber keine Zeit mehr dazu gehabt. Mit 18 Jahren war sie zum ersten Mal mit einer Freundin zum Handballtraining. Sie fand Gefallen an dem Sport und blieb. Bereits im Jahr 2016 wurde sie bei der DA-Sportlerwahl zur Handballerin des Jahres gewählt. Franziska Rühle ist beim VfL Waldheim 54 nicht nur als Spielerin aktiv, sondern sie engagiert sich auch ehrenamtlich. Im Januar dieses Jahres ist sie als stellvertretende Vorsitzende in den Vorstand des Vereins gewählt worden. Außerdem ist sie für die Organisation der Heimspieltage und die Kantine verantwortlich. Für Franziska Rühle sind ihre Aufgaben selbstverständlich. Sie macht nicht viel Aufhebens um ihr Engagement, sondern einfach das, was nötig ist.
Handballerin des Jahres Franziska Rühle ist als Kreismittespielerin bei den Verbandsligahandballerinnen des VfL Waldheim 54 eine feste Größe. In ihrer Jugend hat sie Tennis gespielt, während ihrer Ausbildung aber keine Zeit mehr dazu gehabt. Mit 18 Jahren war sie zum ersten Mal mit einer Freundin zum Handballtraining. Sie fand Gefallen an dem Sport und blieb. Bereits im Jahr 2016 wurde sie bei der DA-Sportlerwahl zur Handballerin des Jahres gewählt. Franziska Rühle ist beim VfL Waldheim 54 nicht nur als Spielerin aktiv, sondern sie engagiert sich auch ehrenamtlich. Im Januar dieses Jahres ist sie als stellvertretende Vorsitzende in den Vorstand des Vereins gewählt worden. Außerdem ist sie für die Organisation der Heimspieltage und die Kantine verantwortlich. Für Franziska Rühle sind ihre Aufgaben selbstverständlich. Sie macht nicht viel Aufhebens um ihr Engagement, sondern einfach das, was nötig ist.

© privat

Nachwuchshandballer/-in des JahresLucas Greim spielt vorwiegend für die A-Jugend der HSG Neudorf/Döbeln in der Sachsenliga. Jedoch gehört er trotz seiner erst 17 Jahre auch zum Kader der ersten Männermannschaft und hat für sie schon den einen oder anderen Einsatz bestritten. Auch für die zweite HSG-Vertretung, die in der Verbandsliga spielt, stand Lucas Greim bereits auf dem Parkett. In der Sachsenliga der A-Jugend liegt er mit 113 Treffern auf dem neunten Platz der Torschützenliste. Dabei beweist er auch Nervenstärke vom Siebenmeterpunkt, verwandelte bisher 35 Strafwürfe. Angefangen hat er mit dem Handball im Alter von fünf Jahren. Der Sport hat ihm von Anfang an Spaß gemacht und so ist er dabei geblieben. Männer-Trainer Thomas Schneider hält große Stücke auf Lucas Greim. „Bei ihm stimmt alles, sowohl auf dem Spielfeld als auch menschlich. Er könnte einmal das Gesicht des Neudorf/Döbelner Handballs werden“, sagte Schneider.
Nachwuchshandballer/-in des Jahres Lucas Greim spielt vorwiegend für die A-Jugend der HSG Neudorf/Döbeln in der Sachsenliga. Jedoch gehört er trotz seiner erst 17 Jahre auch zum Kader der ersten Männermannschaft und hat für sie schon den einen oder anderen Einsatz bestritten. Auch für die zweite HSG-Vertretung, die in der Verbandsliga spielt, stand Lucas Greim bereits auf dem Parkett. In der Sachsenliga der A-Jugend liegt er mit 113 Treffern auf dem neunten Platz der Torschützenliste. Dabei beweist er auch Nervenstärke vom Siebenmeterpunkt, verwandelte bisher 35 Strafwürfe. Angefangen hat er mit dem Handball im Alter von fünf Jahren. Der Sport hat ihm von Anfang an Spaß gemacht und so ist er dabei geblieben. Männer-Trainer Thomas Schneider hält große Stücke auf Lucas Greim. „Bei ihm stimmt alles, sowohl auf dem Spielfeld als auch menschlich. Er könnte einmal das Gesicht des Neudorf/Döbelner Handballs werden“, sagte Schneider.

© privat

Wenn sich etwas bewährt, soll man daran festhalten. Seit 2015 werden die Sportler des Jahres sportartenspezifisch in drei Kategorien gewählt. Der Döbelner Anzeiger und seine Partner starten heute mit dem Handball-Spezial, später folgen Fußball und zusammengefasst die anderen Sportarten. Insgesamt geht die Sportlerwahl ins 21. Jahr. Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. „Wenn sich ein Produkt so lange hält, dann zeigt uns das, dass es von den Lesern angenommen wird“, sagte DA-Geschäftsführer Matthias T. Poch. „Dabei fließen die durch die Aktion eingenommenen Mittel als Unterstützung direkt an die erstplatzierten Sportlerinnen und Sportler zurück und kommen dort an, wo sie zu allererst benötigt werden: Bei den Aktiven direkt vor Ort“, so Poch weiter.

Im Handball-Spezial werden in den kommenden Wochen die „Handballerinnen und Handballer der Saison 2017/18“ gesucht. Doch in diesem Jahr sollen auch die Nachwuchssportler in der publikumswirksamsten Sportart der Region zu ihrem Recht kommen. In der Kategorie „Nachwuchshandballer/-in des Jahres“ sind zehn Talente aufgelistet, die das Geschehen in ihren Mannschaften wesentlich mitbestimmen. Die Einführung dieser Kategorie macht durchaus Sinn, ist doch der Nachwuchs das Tafelsilber der Vereine. Die Jugendlichen von heute sollen das sportliche Geschehen in den Vereinen auch in Zukunft am Leben erhalten.

Deshalb ist es nur legitim, auch die Jugendspieler ins Blickfeld zu rücken und ihre Leistungen auf diese Weise zu würdigen. Die Nominierung dürfte nicht nur für die Athleten auf der Liste Ansporn sein, sondern auch für die Mannschaftskameraden, um vielleicht im nächsten Jahr darauf zu stehen. Und nicht zuletzt werden Eltern und Großeltern in der Nominierung ihrer Kinder und Enkel Bestätigung finden, sind sie es doch, die den Nachwuchs bei den sportlichen Aktivitäten unterstützen.

Lars Friedrich, der im vergangenen Jahr zum „Handballer des Jahres“ gewählt wurde, findet, dass mit der Sportlerwahl die Anerkennung für die Sportler steigt. „Man freut sich schon über die Nominierung. Noch schöner ist es natürlich, wenn man dann von den Lesern viele Stimmen bekommt“, sagt Friedrich. Dass in diesem Jahr auch der Nachwuchs zum Zuge kommt, findet der Vorjahressieger klasse. „Für die Nachwuchshandballer ist es vielleicht sogar Ansporn, sich im Training noch mehr anzustrengen“, so Friedrich.

Auf dem unten veröffentlichten Coupon stehen Spielerinnen und Spieler sowie Nachwuchsakteure aus allen Ligen von der Sachsen- bis zur Kreisliga. Die Vorschlagslisten wurden gemeinsam mit den Vereinen erarbeitet. Allerdings können die Leser auch eigene Favoriten in das freie Feld unterhalb der Listen eintragen, die lediglich Vorschläge darstellen sollen. (DA/dwe)

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