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Donnerstag, 20.04.2017

Nach „Blitzmarathon“: Vier Rasern droht Fahrverbot

Mit 62 Stundenkilometern durch Tempo-30-Zone gefahren.

Blitzmarathon
Blitzmarathon

© dpa

Görlitz. Bei ihrem „24-Stunden Blitzmarathon“ hat die Polizei in den Landkreisen Görlitz und Bautzen am Mittwoch und am Donnerstagmorgen die Geschwindigkeit von rund 21 000 Fahrzeugen gemessen. Von diesen fuhren knapp 1 100 und damit etwa jeder Neunzehnte schneller als erlaubt. Das teilte ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz am Donnerstagnachmittag mit.

Zwischen Mittwoch, sechs Uhr, und Donnerstag, sechs Uhr, waren mehr als 50 Kontrollstellen durch Polizisten zeitweilig besetzt. Die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung gab es in Weißwasser. Hier war ein Autofahrer mit einer Geschwindigkeit von 62 Stundenkilometern durch eine Tempo-30-Zone gefahren. Auf den Mann kommen ein Monat Fahrverbot, 160 Euro Bußgeld und zwei Punkte im Zentralregister zu.

An den Messstellen der Verkehrspolizei auf der Autobahn 4 zwischen Dresden und Görlitz hielten sich die Geschwindigkeitsüberschreitungen in Grenzen. Den Löwenanteil der Messergebnisse ergaben die Durchfahrtkontrollen der Landkreise Bautzen und Görlitz. Von rund 12 000 Fahrzeugen fuhren etwa 900 schneller als erlaubt. Ein Messteam des Landkreises Görlitz ertappten dabei drei Autofahrer, die derart zu schnell fuhren, dass ihnen ein Fahrverbot droht.

Die Polizei und die örtlichen Kommunen würden auch in den kommenden Wochen und Monaten ihre Kontrollen in den Landkreisen Bautzen und Görlitz fortsetzen, um Unfällen durch überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit entgegenzuwirken, sagte der Polizeisprecher. (SZ)

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