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Mittwoch, 03.01.2018

Mobile Befehlsstelle an der Elbe

Um Rettungseinsätze im Katastrophenfall rasch und effektiv zu koordinieren, haben sich mehrere Orte zusammengetan.

© Symbolfoto: Marko Förster

Bad Schandau. Die Kommunen Bad Schandau, Rathmannsdorf, Reinhardtsdorf-Schöna und Kurort Rathen haben sich auf eine gemeinsame Befehlsstelle im Katastrophenfall geeinigt. Rathen betreut dabei den rechtselbischen Bereich. Die Befehlsstelle soll in Bad Schandau ihren Sitz haben. Im Normalfall werden Feuerwehreinsätze von der zentralen Rettungsleitstelle in Dresden koordiniert. Kommt es jedoch zu einer extremen Häufung von Einsätzen, ist das kaum zu schaffen. Dann wird die operativ-taktische Führungsorganisation an kommunale Einrichtungen abgegeben. Diese Befehlsstelle ist mobil. Das ist auch deshalb von Vorteil, weil die Bad Schandauer Feuerwache hochwassergefährdet ist. „Wohin die Befehlsstelle dann verlegt wird, muss je nach Szenario entschieden werden“, sagt Bad Schandaus Bürgermeister Thomas Kunack (WV Tourismus). Dem öffentlich-rechtlichen Vertrag dazu müssen alle beteiligten Kommunen zustimmen. (SZ/gk)