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Sonntag, 31.12.2017

Mit Artilleriegeschoss zur Silvestersause

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Mit 230 nicht zugelassenen Böller und einem Artilleriegeschoss wollten es vier junge Leute in Mecklenburg-Vorpommern krachen lassen.
Mit 230 nicht zugelassenen Böller und einem Artilleriegeschoss wollten es vier junge Leute in Mecklenburg-Vorpommern krachen lassen.

© Symbolbild: Arno Burgi/dpa

Schwerin. Mit einem Artilleriegeschoss und 230 nicht zugelassenen Böllern im Gepäck sind einen Tag vor Silvester auf einem Parkplatz in Mecklenburg-Vorpommern vier Leute erwischt worden.

Zuvor hatte ein Zeuge beobachtet, wie die vier auf einem Rastplatz an der Autobahn 14 einen Mülleimer in die Luft jagten. Die Explosion war so heftig, dass Trümmer des Behälters 50 Meter weit flogen. Obwohl Menschen in der Nähe waren, wurde niemand verletzt. Polizisten stellten die vier Leute später auf einem Parkplatz an der Bundesstraße 106 nahe Schwerin. Dort hatten sie die sogenannten Polenböller und das Artilleriegeschoss versteckt.

Der durch die Explosion entstandene Sachschaden beträgt ungefähr 1 000 Euro. (dpa)

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Leser-Kommentare

Insgesamt 4 Kommentare

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  1. Thomas Rosenberg

    Ist sicher eine Schlagzeile. Aber die tausendfachen Ordnungswidrigkeiten und Straftaten, die gestern und in der letzten Nacht begangen wurden, interessieren niemand. Sind ja nur ein paar Böller. Hier wäre mal Aufklärung angebracht. Aber das kann der Journalismus ja nicht mehr.

  2. Andreas

    @Thomas Rosenberg-da stimme ich Ihnen zu.Es sind aber nicht nur die Ordnungswidrigkeiten-Denken diese Menschen(welche schon Tagelang durch die Gegend böllern)auch mal an die Tierwelt?Soweit reicht das bei denen eben dann doch nicht.Ich würde alle die vor Sylvester rumknallen in Kriegsgebiete schicken,da knallts genug.Juten Rutsch..

  3. Waldi

    Dresden, Ecke Schaufussstrasse, Kipsdorferstrasse, Wehlener Straße, hier sind keine normal feiernden Jugendlichen unterwegs gewesen. Die haben nicht rumgeknallt, sondern gewütet. Gegen 1.30 Uhr wurde ich rausgeklingelt von einer lieben Nachbarin. „Fahren Sie Ihr Auto weg, die Mülltonnen brennen auf dem Nachbargrundstück“. Also genau dort wo mein Auto stand, nur von einem Holzzaun getrennt. Habe mein Auto durch die hohe Feuersäule und den Funkenschlag wirklich noch gerettet. Danke an die Feuerwehr, sie war innerhalb weniger Minuten nach Meldung zur Stelle. Das ist keine fröhliche Silvesterknallerei mehr, das ist Vorsatz zur Zerstörung! Meiner Nachbarin kann ich gar nicht genug danken für Ihre Aufmerksamkeit.

  4. Autofahrer

    @Waldi,Tja wer wenn nicht unsere Politik soll dem Einhalt gebieten?Jedoch würden die Politiker wieder einigen Wirtschaftszweigen den Erlös versauen-das kann man doch nicht machen. Und die Randalierer zur Verantwortung ziehen?Schafft die Justiz nicht.

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