• Einstellungen
Mittwoch, 03.01.2018

Miskus präsentiert sich neu im Netz

Die Wandlung des Mittelsächsischen Kultursommers ist fast komplett. Von Winterpause ist beim Verein nichts zu spüren.

Von Maria Fricke

Der Verein Mittelsächsischer Kultursommer hat nun auch seinen Internetauftritt aktualisiert. Auch die neuen Flyer sind bereits gedruckt worden.
Der Verein Mittelsächsischer Kultursommer hat nun auch seinen Internetauftritt aktualisiert. Auch die neuen Flyer sind bereits gedruckt worden.

© Screenshot: Maria Fricke

Hainichen. Die optische Rundumerneuerung des Mittelsächsischen Kultursommers scheint abgeschlossen. Noch vor dem Jahreswechsel ist die neue Internetseite des Vereins online gegangen. Sie wurde dem aktualisierten Design des Miskus‘ angepasst, wie es bereits auf den Plakaten in der vergangenen 24. Festivalsaison zu sehen gewesen ist. Hauptfarben sind dabei weiß, pflaume sowie gerstengrün.

„Wir haben die Seite für die Ansicht auf mobilen Endgeräten angepasst, sie ist übersichtlicher geworden und der Auftritt frischer“, beschreibt Jörn Hänsel vom Verein das neue Angebot. Erarbeitet worden sei die Seite von einem Mitarbeiter des Vereins, der sich speziell um das Internet kümmere. Ziel sei es auch gewesen, die Informationen auf der Seite schnell und einfach zugänglich zu machen. Anfangs befand sich der Internetauftritt in einer Art Probebetrieb. „Die Seite läuft an, wird unter Realitätsbedingungen getestet“, so Hänsel.

Zu Beginn der vergangenen Saison hatte der Miskus sein neues Logo präsentiert. Das vorherige, runde mit den tanzenden Figuren und dem Schriftzug Mittelsächsischer Kultursommer gehört seitdem der Vergangenheit an. Mit der Internetseite und den Karten für die Veranstaltungen, die Hänsel zufolge in der kommenden Saison ebenfalls der neuen farblichen Gestaltung angepasst werden sollen, ist die Neuerfindung des Miskus‘ dann komplett.

Für die Umgestaltung, die 18 Studenten der Hochschule Mittweida im Rahmen einer Projektarbeit entwickelt haben, hatte es während der Saison nicht nur Lob gegeben. Noch im Verlauf des Sommers sei das Design überarbeitet worden, sagte Olaf Hahnemann zur Abschlusspressekonferenz im September in Hainichen. Laut dem Geschäftsführer des Miskus‘ habe es Kritik an der Lesbarkeit der Plakate gegeben.

Zwar wurde die Saison bereits im September beendet, doch noch bis Mitte Dezember waren die Mitglieder des Miskus aktiv. Der letzte Auftritt im vergangenen Jahr fand auf dem Weihnachtsmarkt in Mittweida statt. Bis 30. März 2018 herrscht nun erst einmal Ruhe, zumindest auf den mittelsächsischen Bühnen. Denn bis zur Eröffnung der 25. Saison des Vereins zu Ostern an der Talsperre in Kriebstein haben die Vereinsmitglieder noch allerhand hinter den Kulissen zu erledigen.

„Im Januar gehen wir in die Bewerbungsphase“, sagte Jörn Hänsel. Die Vermarktung der Veranstaltungen beginne, der Verein präsentiere sich auf Messen, es werde der Kartenvorverkauf angekurbelt. „Die ersten Proben stehen an, die Requisiten müssen vorbereitet werden“, erklärte Hänsel. Um bis zum Saisonbeginn fertig zu sein, seien die Monate Januar und Februar besonders arbeitsintensiv. „Es laufen Auswertungen mit Sponsoren. Und wir müssen auch schon die Saison 2019 im Blick haben“, sagte das Miskus-Mitglied. Dann steht der 25. Geburtstag des Vereins an.

Einen Einblick ins Programm 2018 erhalten Interessierte schon jetzt auf der neuen Internetseite des Vereins. Höhepunkte sind unter anderem „Schmitt singt Jürgens – Die Udo-Show mit Big Band“ auf der Seebühne Kriebstein sowie „Gugge ma, Schalmei, Pipe & Co“ im Kloster Buch. Die neuen Flyer sind ebenfalls gedruckt und in den Touristeninformationen sowie Gästeämtern erhältlich. (mit DA/sol)

www.miskus.de

Desktopversion des Artikels