• Einstellungen
Dienstag, 21.03.2017

Meissen-Stiftung schließt Umbau ab

Die zweite Etage wurde für mehrere Hunderttausend Euro neu gestaltet. Außerdem zieht moderne Technik ein.

Das opulenteste Service des 18. Jahrhunderts: Graf von Brühls Schwanenservice, zu sehen in einer Sonderschau.
Das opulenteste Service des 18. Jahrhunderts: Graf von Brühls Schwanenservice, zu sehen in einer Sonderschau.

© SZ/ Gunter Hübner

Meißen. Das Museum der Meissen Porzellan-Stiftung präsentiert sich ab Sonnabend rundum erneuert. Unter dem Titel „Meissener Variationen. Vom Nachttopf bis zum Prunkservice“ gibt in der zweiten Etage die neue Sonderausstellung dem opulentesten Service des 18. Jahrhunderts, dem Schwanenservice, eine neue große Bühne.

Weitere Höhepunkte sind technische Porzellane, darunter auch Nachttöpfe oder Grabplatten aus echtem Meissener – eine bislang ungezeigte Sammlung. Präsentiert werden zudem rund 60 prächtige Uhren, der Großteil aus dem 18. Jahrhundert. Ab der Neueröffnung gibt es kostenfreies WLAN im Haus und eine Kinderrallye mit Tablets.

Im Museum der Meissen Porzellan-Stiftung werden 3 000 Stücke aus drei Jahrhunderten Meissener Porzellangeschichte gezeigt. Heute besuchen jedes Jahr knapp 200 000 Gäste das Museum der Meissen Porzellan-Stiftung und die Schauwerkstätten der Porzellan-Manufaktur. Im vergangenen März wurde anlässlich des 100-jährigen Jubiläums die erste Etage des Museums der Meissen Porzellan-Stiftung erneuert. Jetzt ist auch die Neugestaltung des zweiten Geschosses abgeschlossen. (SZ/pa)

Desktopversion des Artikels