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Sonntag, 31.12.2017

Mehr Busse und Bahnen zu Silvester

Die DVB verstärken ihr Angebot. Es gibt aber auch eine Zeit, in der vorübergehend nichts fährt.

Von Christoph Springer

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© Symbolbild: Sven Ellger

Das eigene Auto sollte in der Silvesternacht besser stehen bleiben. Denn eine ausgelassene Feier und die anschließende Autofahrt passen nicht zusammen. Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) sorgen in dieser Nacht mit zusätzlichen Bussen und Bahnen für möglichst zügige Verbindungen und gute Anschlüsse. Das gilt ab 20 Uhr und bis 2 Uhr. Die meisten Bahnen fahren auch nach 20 Uhr weiter im 15-Minuten-Takt, nur die 1, die 6, die 9 und die 13 kommen alle 30 Minuten.

Zwischen 22 und 2 Uhr fahren die 3 und die 4 alle zehn Minuten, die 1, 2, 7, 8, 9, 11 und 12 alle 15 Minuten. Bei der 6 und der 13 bleibt es beim 30-Minuten-Takt. Statt der 10 ist die Linie 20 unterwegs. Sie ist eine Ringlinie und fährt von der Messe über den Postplatz, den Külz-Ring, den Hauptbahnhof und Bahnhof Mitte zurück zur Messe.

Auch die Buslinien 61, 62, 63 und 66 fahren auf den Hauptachsen alle 15 Minuten, die 62 zwischen Johannstadt und Plauen sogar alle zehn Minuten.

Gegen Mitternacht bleiben dann alle Bahnen und Busse aus Sicherheitsgründen etwa eine halbe Stunde lang stehen. Diese Fahrpause beginnt um 23.45 Uhr.

Auch die S-Bahnen sind in dieser Nacht länger im Einsatz. Am Neujahrstag um 1 Uhr fährt ab Hauptbahnhof die letzte
S-Bahn nach Meißen, 2.31 Uhr nach Pirna. Die S3 nach Freital und Tharandt fährt am Neujahrsmorgen um 1.37 Uhr das letzte Mal im Hauptbahnhof ab.

Alle Fahrkartenautomaten der Verkehrsbetriebe bleiben Silvester eingeschaltet, es kann aber sein, dass nicht jeder funktioniert. Kunden sollten sich besser schon im Vorfeld mit Fahrscheinen eindecken, raten die DVB.

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Leser-Kommentare

Insgesamt 5 Kommentare

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  1. xy

    Es wäre wünschenswert, wenn die Fahrten in dem Zeitraum generell kostenlos wären...

  2. raknis

    #1: Klar doch... Sind wir schon im Kommunismus? Oh man...

  3. Xy

    Was hat das bitte mit Kommunismus zu tun? In der Zeit sind wohl eh keine Kontrolleure unterwegs und in der Nacht mit dem wohl höchsten Alkoholkonsum des Jahres wäre es im Sinne von Dont Drink and Drive angemessen. Ich zahle übrigens jeden Monat für eine Monatskarte, aber Hauptsache man konnte hier wieder mal einen dämlichen Kommentat abgeben....

  4. Hugo

    Es war so schon voll genug, um gar nicht erst bis zum Fahrscheinentwerter vorzudringen. Wenn es dann auch noch für alle kostenlos wäre, müssten viele Leute an der Haltestelle stehen bleiben. Ich hätte aber nichts gegen einen generell immer kostenlosen ÖPNV, dann wären die Kapazitäten auch zu den Stoßzeiten vorhanden. Das hat auch nichts mit Kommunismus zu tun, sondern nennt sich Sozialstaat (den gab noch vor wenigen Jahren) bzw. ökologisch sinnvoll. Die Kontrolleure werden dabei nicht arbeitslos, die können sich dann auf Sachbeschädigungen und Belästigungen spezialisieren.

  5. kein DVB Nutzer

    @ 1 u.3; ich verstehe ihr Ansinnen nicht ganz - wenn doch eh keine Kontrollen unterwegs sind...Warum sollten die DVB dies öffentlich machen?

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