• Einstellungen
Samstag, 18.03.2017

Mehr Auslastung für Gründerzentrum?

Ein Berater könnte helfen, neue Unternehmen anzusiedeln. Dafür winken auch Fördermittel.

Von Carina Brestrich

Das TGZ in Freital hat noch freie Kapazitäten.
Das TGZ in Freital hat noch freie Kapazitäten.

© Archiv: Münch

Freital. Wie kann die Auslastung des Technologie- und Gründerzentrums (TGZ) noch erhöht werden? Die CDU-Fraktion im Stadtrat hat sich über Möglichkeiten Gedanken gemacht und ist dabei auf den sogenannten Transferassistenten gestoßen. Sie beraten Unternehmen, wie sie sich technologisches Wissen für Innovationen zunutze machen können. Außerdem helfen sie, Forschungsergebnisse in die gewerbliche Wirtschaft zu übertragen. Die Stadt prüft nun die Anstellung eines solchen Transferassistenten. Nach einem Antrag der CDU hat der Stadtrat jetzt den Oberbürgermeister per Beschluss damit beauftragt. „Aus einer solchen Beschäftigung könnten sich mit großer Wahrscheinlichkeit positive Effekte unmittelbar für das TGZ und mittelbar und mittelfristig auch für die Stadt ergeben“, begründet Fraktionschef Martin Rülke. Außerdem sollte der Wirtschaftsförderung mehr Aufmerksamkeit beschenkt werden. „Hier sehen wir ein nicht unerhebliches Potenzial für Synergien zwischen der Stadt Freital und ihren Gesellschaften“, erklärt die Fraktion.

Für die Beschäftigung eines Transferassistenten kann die Stadt Fördermittel von der Sächsischen Aufbaubank (SAB) erhalten. Sie würde für bis zu zwei Jahre 50 Prozent der Personalkosten fördern. Die Verwaltung soll nun prüfen, inwieweit eine Beschäftigung bei der Stadt oder der städtischen TGF GmbH angesiedelt sein muss und in welchem Umfang Haushaltsmittel bereitgestellt werden können.