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Donnerstag, 20.04.2017

Mann gerät unter Arbeitsmaschine

© dpa

Ein 56-jähriger Mann wurde bei einem Unfall in Pulsnitz schwer verletzt. In Bischofswerda wurde in ein Wohnhaus ein-, in Bautzen ein Transporter aufgebrochen. Das und mehr im aktuellen Polizeibericht.

Der Polizeibericht vom 20. April

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Durch Arbeitsmaschine schwer verletzt

Pulsnitz. Am frühen Mittwochabend kam es auf der August-Bebel-Straße in Pulsnitz zu einem tragischen Unfall. Eine 54-jährige Frau war gegen 17.30 mit einer Arbeitsmaschine auf der August-Bebel-Straße unterwegs, um Heu zu holen. Ihr 56-jähriger Ehemann saß mit auf dem Gefährt, als dieses aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse ins Wanken geriet. Dadurch fiel der Mann vom Fahrzeug und geriet mit einem Bein unter ein Rad der Maschine. Der Verletzte wurde mit mehreren Frakturen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Kleintransporter aufgebrochen

Bautzen. In der Nacht zu Mittwoch haben Diebe an der Frederic-Joliot-Curie-Straße in Bautzen einen parkenden Kleintransporter aufgebrochen. Aus dem Mercedes Sprinter stahlen sie eine Musikanlage samt Radio, Verstärker und Bassrolle im Gesamtwert von etwa 1200 Euro. Der Eigentümer hatte auch seine Geldbörse in dem Wagen liegengelassen. Diese ist mit rund 50 Euro Bargeld ebenfalls Beute der Einbrecher geworden. An einer Scheibe des Mercedes war ein Schaden in Höhe von etwa 600 Euro entstanden.

In Wohnhaus eingestiegen

Bischofswerda. In Großdrebnitz sind Diebe am Dammweg in ein Wohnhaus eingedrungen. Die Tat geschah in der Nacht zu Mittwoch. Die Täter durchsuchten die Räume und stahlen aus einem Schreibtisch zwei Geldbörsen mit Euro-Noten und tschechischen Kronen im Wert mehrerer Hundert Euro. Der bei dem Einbruch entstandene Schaden betrug in Summe rund 500 Euro.

Nur wenige Autos waren zu schnell

Bautzen/Görlitz. Die Bilanz des Blitzermarathons in den Landkreisen Bautzen und Görlitz ist unauffällig. An über 50 Stellen haben die Polizei, die Städte Görlitz, Löbau, Hoyerswerda sowie die Kreise Bautzen und Görlitz am Mittwoch die Geschwindigkeit von rund 21000 Fahrzeugen gemessen. Von diesen fuhren knapp 1100 und damit etwa jeder 19. schneller als erlaubt. Am Unfallschwerpunkt Burkauer Berg und bei Bautzen fuhren von rund 4200 gemessenen Fahrzeugen 27 schneller als erlaubt, in der Mehrzahl jedoch mit geringen Überschreitungen. Die höchste Überschreitung wurde bei einem Auto in Weißwasser gemessen. Dort war ein Fahrer mit 62 km/h durch eine Tempo-30-Zone gefahren.

Polizei weist Kritik zurück

Bautzen. Aufkleber mit rechtem Inhalt an einem parkenden Auto in Bautzen – der Fall bewegt derzeit in Bautzen die Gemüter. Vor allem, weil die Polizei dem Fall vom Ostermontag keine Beachtung geschenkt haben soll, wie eine Zeugin im sozialen Netzwerk Twitter mitteilte. Die Polizei weist das zurück. Ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit sei noch am Montag eingeleitet worden. Und das unmittelbar, nachdem die Zeugin auf das Auto aufmerksam gemacht habe. Ein Beamter des Bautzener Reviers hat in der Schulstraße Fotos von dem parkenden Kleinwagen gefertigt.

Mit Alkohol am Steuer

Schwepnitz. Am Mittwochnachmittag bemerkte die Polizei in Schwepnitz, dass der Fahrer eines Opel den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte. Um dem Mann auf sein Fehlverhalten hinzuweisen, stoppten die Beamten gegen 17.30 Uhr das Auto auf der Hoyerswerdaer Straße. Dabei bemerkten sie, dass der Atem des Betroffenen nach Alkohol roch. Ein Alkoholtest bestätigte den Verdacht: Der 31-Jährige hatte 0,64 Promille intus.

Kaninchen gestohlen

Bernsdorf. Der Polizei wurde am Mittwochvormittag der Diebstahl mehrerer Rassekaninchen in Bernsdorf gemeldet. Wie der Eigentümer mitteilte, sind insgesamt elf Tiere im Gesamtwert von etwa 370 Euro aus dem verschlossenen Stall auf dem Grundstück an der Alte Coseler Straße verschwunden.

Unter Drogen gefahren

Großröhrsdorf. Am Donnerstag gegen 0.05 Uhr kontrollierte die Polizei Großröhrsdorf den 29-jährigen Fahrer eines Volkswagens. Ein Drogenschnelltest verriet den Konsum von Amphetaminen. Ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt. Auf den Betroffenen wird ein Bußgeld in Höhe von mindestens 500 Euro, zwei Punkte im Zentralregister sowie ein einmonatiges Fahrverbot zukommen.