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Freitag, 19.05.2017

Mann flüchtet nach Verfolgungsfahrt

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Nachdem der gestohlene gelbe Honda mit einem Rettungswagen zusammenstieß, wurde er gegen geparkte Autos geschleudert.
Nachdem der gestohlene gelbe Honda mit einem Rettungswagen zusammenstieß, wurde er gegen geparkte Autos geschleudert.

© Tino Plunert

Der BMW von Philipp Schott wurde bei der Verfolgungsjagd in Mitleidenschaft gezogen.
Der BMW von Philipp Schott wurde bei der Verfolgungsjagd in Mitleidenschaft gezogen.

© Tino Plunert

Dresden/Radebeul. In der vergangenen Nacht lieferte sich ein Unbekannter eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Der Täter war mit einem gestohlenen Auto unterwegs und konnte nach einem Verkehrsunfall unerkannt entkommen.

Einem Streifenwagen der Dresdner Polizei war nach Mitternacht ein gelber Honda Logo auf der Rayskistraße aufgefallen. Da der Fahrer augenscheinlich zu schnell unterwegs war, folgten die Beamten dem Wagen mit Blaulicht. Der Honda-Fahrer flüchtete daraufhin mit bis zu 100 Stundenkilometern über die Karcherallee, die Winterbergstraße und die Tetschener Straße. Auf der Stübelallee stieß der Honda mit einem Rettungswagen zusammen, der gerade mit Blaulicht unterwegs war. Die Wucht des Aufpralles war so heftig, dass sich das Auto um 180 Grad drehte und gegen drei geparkte Wagen geschleudert wurde. Nach dem Unfall flüchtete der Fahrer zu Fuß. Polizisten suchten die Umgebung nach dem Flüchtenden ab, konnten diesen aber nicht mehr ausfindig machen.

Anwohnerin Maria S. wurde von dem lauten Knall geweckt. Ihr Wagen ist jetzt Schrott. „Wir schauen jetzt, wie wir die beschädigten Autos auseinanderbekommen und abtransportieren“, sagt die 24-Jährige am Freitagmittag einem Fotoreporter.

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Personen wurden bei dem Verkehrsunfall nicht verletzt. Der Sachschaden liegt bei 76 000 Euro.

Bei einer Überprüfung des Unfallwagens stellte sich heraus, dass dieser gestohlen war. Der Honda war Anfang vergangener Woche vor einem Imbiss in Radebeul entwendet worden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist davon auszugehen, dass es sich bei dem Dieb und dem Unfallverursacher um ein und dieselbe Person handelt, teilte die Polizei mit. (szo)