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Donnerstag, 12.04.2018 Handball Verbandsliga

Letzter Heimspieltag in der Nassauhalle

Weinböhlas Damen wollen Revanche gegen Weißenborn. Für die Männer geht es noch um einen Podestplatz.

© Symbolfoto: Cludia Hübschmann

Weinböhla. Für die beiden Verbandsliga-Mannschaften des HSV Weinböhla besteht am vorletzten Spieltag die letzte Möglichkeit, sich vom Heimpublikum erfolgreich zu verabschieden. Allerdings hängen sowohl für die Frauen als auch die Männer die Trauben am 21. Spieltag sehr hoch. Während die Damen am Samstag mit dem SV Rotation Weißenborn den Tabellenführer und Aufstiegsaspirant empfangen, erwarten die Männer den stark spielenden Aufsteiger aus Rietschen.

An das Spiel in Weißenborn gibt es keine guten Erinnerungen – da kassierte eine Rumpftruppe vom HSV beim 12:43 die bitterste Niederlage seit langem. So kann es nun eigentlich nur besser werden. HSV-Vorsitzender Harald Schmoz ist sich sicher, dass „Michael Becker und seine Damen noch einmal das Beste geben werden und sich mit einer ordentlichen Leistung vom Heimpublikum verabschieden“ wollen. Ob es am Ende zu einer großen Überraschung reicht, bleibt abzuwarten.

„Wer hätte geglaubt, dass unsere Frauen nach dem Zusammenbruch in der letzten Saison so weit oben landen“, so Schmoz weiter. „Ob letztlich ein 5. oder 6. Tabellenplatz herausspringt, dürfte nicht ganz so wichtig sein, die Saisonbilanz bleibt positiv.“

Die Männer von Trainer Martin Kovar empfangen mit dem SSV Stahl Rietschen einen starken Aufsteiger, der im Gegensatz zum zweiten Aufsteiger, den Sportfreunden 01 Dresden, den Klassenerhalt geschafft hat. Im Hinspiel sicherten sich die HSV-Herren erst in den letzten dreißig Sekunden den 25:24-Auswärtserfolg. Mit 19:21 Punkten führen die Ostsachsen das Mittelfeld auf Platz 6 an, nach oben ist maximal noch ein Platz möglich, im schlimmsten Fall könnten sie noch auf Rang 10 abrutschen. Um genau das zu verhindern werden die Gäste von Trainer Philipp Domko alles daransetzen, wichtige Punkte einzusammeln.

Schmoz gibt die Marschroute vor: „Vor heimischer Kulisse will sich die Mannschaft von Trainer Kovar ganz gewiss nicht blamieren und einen klaren Sieg erzielen“. Mit dem Sieg würden die HSV-Herren einen wichtigen Schritt Richtung Podestplatz machen und ihren derzeitigen dritten Rang verteidigen.

VfL-Damen im Abstiegskampf

Ganz anders haben sich die Frauen des VfL Meißen die Saison vorgestellt. War Platz 1 bis 3 noch vor Beginn das Ziel, befinden sie sich mit 16:24 Punkten derzeit nur auf den neunten Tabellenplatz. Bei der derzeitigen unklaren Abstiegssituation – noch steht aufgrund der Absteiger in den höheren Ligen nicht fest, wie viele Mannschaften aus der Verbandsliga absteigen müssen – zählt jeder Punkt. Am Samstag kommt nun die „Reserve“ des Koweg Görlitz nach Meißen – sicherlich wieder mit Unterstützung des MHV-Kaders.

Den Klassenerhalt geschafft haben dagegen die Spieler des SV Niederau 1891. Dank des knappen 26:25-Sieges gegen den Radebeuler HV am letzten Spieltag sicherte sich die Mannschaft das Verbandsliga-Startrecht für die Saison 2018/19. Am Samstag gastiert der Radeberger SV (2.) in Priestewitz. Das Hinspiel gewannen die Radeberger deutlich mit 39:25. (dr)