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Samstag, 11.11.2017 Kommentar

Lasst den Bürger öfter mitreden

Kay Haufe.
Kay Haufe.

© Sven Ellger

In einem Punkt waren sich am Donnerstag alle einig: Dass Bürger mitreden können, wenn es um die Weichenstellung für die schönsten Orte Dresdens geht, war längst überfällig. Auch die Art der Beteiligung war gut überlegt. Es wurden drei Fragen vorgegeben, die jeder aus seiner Sicht beantworten konnte. Unabhängig davon, ob er Architektur studiert hatte oder mit dem Neustädter Markt schöne Erinnerungen verbindet.

Mit einem guten Gefühl verließen die Teilnehmer den Saal der Dreikönigskirche. Sie fühlten sich und ihre Ideen und Bedenken ernst genommen. Vor allem, dass sie diesmal mitwirken können, bevor ein Projekt startet, wurde betont. Denn oft mussten die Dresdner erleben, dass sie etwas vorgestellt bekamen, nachdem es lange abgesegnet war und kein Einfluss darauf mehr möglich war.

Es ist viel Arbeit, jetzt aus den unzähligen Stichpunkten Themengruppen zu bilden und in die Aufgabenstellung aufzunehmen. Doch die lohnt sich für die Stadt, wird doch so am Ende etwas gebaut, was viele Bürger dieser Stadt so mittragen. Ganz sicher wird es auch dann einige geben, die unzufrieden sind. Aber die Mehrheit hat entschieden.

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