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Freitag, 08.12.2017

Jugend voran

Chefwechsel bei den Kunstsammlungen Chemnitz: Frédéric Bußmann übernimmt von Ingrid Mössinger.

Frédéric Bußmann ist der künftige Generaldirektor der Kunstsammlungen Chemnitz.
Frédéric Bußmann ist der künftige Generaldirektor der Kunstsammlungen Chemnitz.

© dpa

Aufbrüche sind keine Seltenheit im Leben von Frédéric Bußmann. Als Sohn einer Französin und eines Deutschen bei Paris geboren, haben ihn Studium und Beruf schon viel herumkommen lassen. „Mein ganzes Leben ist geprägt davon, mobil zu sein“, so der 43-Jährige. Nun steht für den derzeitigen Kurator am Museum der bildenden Künste in Leipzig ein weiterer Aufbruch an. Der Stadtrat Chemnitz hat ihn am Mittwoch zum Generaldirektor der Kunstsammlungen Chemnitz gewählt.

Bußmann wird dort am 1. Mai 2018 die Nachfolge von Ingrid Mössinger antreten, die in Rente geht. Es sind große Fußstapfen. Mössinger hat in den vergangenen gut 20 Jahren den Kunstsammlungen Chemnitz zu einem überregionalen Ruf in der Museumswelt verholfen. Ihr Vertrag wurde bis zum 30. April 2018 verlängert. Bange ist dem promovierten Kunsthistoriker vor der neuen Aufgabe nicht. Im Gegenteil. Er könne sich für viele Themen begeistern, sagt Bußmann. Und er glaube, dass er mit seiner Begeisterungsfähigkeit andere mitziehen könne. Dass sich Chemnitz für einen vergleichsweise jungen Bewerber entschieden hat, nimmt er als Zeichen dafür, dass ein gewisser Neuanfang gewünscht ist.

Über seine Ziele für die Kunstsammlungen Chemnitz will Bußmann noch nicht reden. Er hoffe grundsätzlich, dass ihm neben seiner Arbeit als Generaldirektor des kommunalen Museumsverbundes mit vier Häusern noch etwas Zeit bleibe, inhaltlich zu arbeiten. Internationale zeitgenössische Kunst liegt ihm am Herzen. (dpa)

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