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Samstag, 12.08.2017

Im Gleichschritt Richtung Untergang

Der Kapitalismus hat keine Zukunft, aber „kein Kapitalismus ist auch keine Lösung“: eine Debatte in der Frauenkirche.

Von Oliver Reinhard

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Zu ewigem Kaufrausch verdammt: „Wir müssen konsumieren, um Arbeitsplätze zu sichern“, sagt die Publizistin Ulrike Herrmann.
Zu ewigem Kaufrausch verdammt: „Wir müssen konsumieren, um Arbeitsplätze zu sichern“, sagt die Publizistin Ulrike Herrmann.

© getty images

Höher, schneller, weiter. Und vor allem: mehr, mehr, mehr! So grob und so ungefähr lässt sich die einzig mögliche Richtung der weltbeherrschenden Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung umschreiben. Denn die Grundvoraussetzung des Kapitalismus geht davon aus, dass sich immer wieder irgendwie neuer Mehrwert generieren lässt und das „Streben nach Gewinn im kontinuierlichen, rationalen kapitalistischen Betrieb“, wie der Soziologe Max Weber es formulierte, auf immer und ewig weitergehen kann.

Doch inzwischen ist unübersehbar: Das kann es eben nicht. Längst sind die Mehrwertschöpfungsmöglichkeiten an feste Grenzen gelangt. So fest, dass die Finanzwirtschaft ihre größten Zugewinne heute zum Beispiel durch Wetten auf einen Börsencrash und das Hantieren mit erfundenen Unternehmenswerten macht. Hat der Kapitalismus also ausgedient? Gibt es Alternativen oder zumindest Auswege?

Darüber diskutieren am Donnerstag im Souterrain der Frauenkirche die Publizistin Ulrike Herrmann, Autorin des Bestsellers „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung“, und Martin Gillo, Wirtschaftsmanager und Ex-Wirtschaftsminister Sachsens. Zur Freude des gut gefüllten Saals legt Herrmann hemdsärmelig los, fragt „Warum hat niemand der unzähligen Wirtschaftsexperten die Finanzkrise von 2008 kommen sehen?“ und liefert die Antwort gleich mit: „Weil sie die Wirtschaft nicht mehr begreifen.“

Beim Statistischen Bundesamt ist die 53-Jährige eine gefürchtete Dauer-Anfragerin. Immerhin kommt sie so an interessante Zahlen. Etwa die, dass „85 Prozent aller Wirtschafts-Lehrstühle und relevante Posten in Forschung und Lehre mit Anhängern der Neoklassik besetzt sind“, also des Neoliberalismus. Was bedeute, dass „430 000 Studenten nach einer Theorie unterrichtet werden, die keine Antworten mehr auf die aktuellen Probleme des Kapitalismus findet“. Die „Lösung“ der Finanzkrise fiel einigermaßen einfältig aus: Man folgte den 80 Jahre alten Empfehlungen des Ökonomen John Maynard Keynes, ließ den Staat Unsummen in die Wirtschaft pumpen und half ihr so vorübergehend wieder aufs Bein. Wenn den Experten nichts anderes einfalle als auf den arg betagten alten Keynesianismus zurückzugreifen, dann, schlussfolgert Ulrike Herrmann, „waren 80 Jahre wirtschaftswissenschaftliche Forschungen wohl umsonst“.

In ihrem Buch erinnert die taz-Redakteurin all die zahlenfixierten Auswendiglerner unter den Nachwuchswirtschaftlern mit großer Leidenschaft an die Lehren ihrer drei Lieblings-Ökonomen, die im Studium überhaupt nicht mehr vorkommen. In der Frauenkirche aber fragt sie erst einmal das Publikum ab: „Wer hat schon einmal etwas von Adam Smith gelesen?“ Zwei Zuhörer heben die Hand. „Von John Maynard Keynes?“ Fünf Hände. „Von Karl Marx?“ Der halbe Saal meldet sich – die DDR-Erlebnisgeneration ist reich vertreten. „Und wer hat den ersten Band von ,Das Kapital‘ durchgelesen?“ Der Händewald wird zur Steppe. „Trösten Sie sich“, sagt Ulrike Herrmann lächelnd. „Mit dem Ergebnis stehen Sie schon ziemlich gut da.“

Wir fahren gegen die Wand

Plastisch referiert Herrmann die großen Leistungen von Smith, Marx und Keynes. Trotz seiner diversen Fehlprognosen gibt sie dem Vollbartträger aus Trier in vielem recht: „Die heutige Marktbeherrschung der Großkonzerne hat Marx exakt vorhergesehen.“ Keynes wiederum habe schon vor dem Zweiten Weltkrieg darauf hingewiesen, dass der Kapitalismus vom Finanzmarkt gesteuert werde und deshalb das hemmungslos spekulative „Finanzkasino“ geschlossen werden müsse. „Warum also hält der Mainstream immer noch an der völlig unfähigen Neoklassik fest?“

Das viel beschworene Entweder-oder zwischen Markt oder Staat als alleinigem Lenker geht Martin Gillo wiederum gehörig gegen den Strich. „Warum können wir das nicht als Sowohl-als-auch denken“, fragte er und verwies auf den ehemaligen BRD-Wirtschaftsminister Ludwig Erhard, den Ulrike Herrmann leider eher abgetan habe. „Die Soziale Marktwirtschaft ist doch eine ausgezeichnete Idee!“

Damit läuft Gillo Ulrike Herrmann direkt in die offene Gabel: „Wir haben keine Marktwirtschaft. Wir haben Kapitalismus. Das ist etwas völlig anderes.“ Marktwirtschaft beruhe auf offenem Wettbewerb und Konkurrenz als Regulative. „Es gibt aber keine Konkurrenz im großen Stile mehr“, sagt Herrmann. Sie verweist auf den deutschen Markt, wo weniger als ein Prozent der Firmen fast 70 Prozent des gesamten Wirtschaftsumsatzes machen. „Es gibt nur noch Absprachen zwischen den Konzernen, bei den Autoherstellern genauso wie bei der Pharmaindustrie“. Man teile den Markt unter sich auf, in enger Zusammenarbeit mit der Politik. Deren Zutun ja auch sinnvoll sei, um zumindest gewisse Rahmen und Grenzen zu setzen. „Aber die Macht der Unternehmen macht die Politik im Zweifelsfall immer gefügig.“

Also, will ein Zuschauer wissen, gebe es keine Alternative als ewiges Wachstum auf Teufel komm raus? Da verweist Martin Gillo auf das andere, das eigentlich alles bestimmende Wachstum: „Vor 40 Jahren lebten 3,5 Milliarden Menschen auf der Erde. Heute sind es 7,5 Milliarden. 2050 werden es zehn sein. Es gibt nur eine Chance, die wachsende Menschheit zu versorgen: durch immer mehr Wachstum.“

Die Schlussfolgerung also lautet: Obwohl wir kein ewiges Wachstum generieren können, sind wir zu ewigem Wachstum verdammt. Das freilich ist nur schwer auszuhalten. Weshalb ein anderer Zuhörer auch auf „früher“ verweist und fragt, warum es keine Produkte mehr gäbe, die ewig halten, und stattdessen alles alle paar Jahre neu gekauft werden müssen?

Niemand erforscht den Bremsweg

Hierüber finden Ulrike Herrmann und Martin Gillo dann doch zu ratloser Eintracht und resümieren: Wir könnten mit weniger auskommen, sparsamer leben, nachhaltiger wirtschaften, ja. Aber die Erfahrung zeigt: Alles, was am einen Ende gespart wird, wird am anderen wieder ausgegeben. Zudem bedeutet weniger Konsum auch weniger Jobs, was zu anschwellender Arbeitslosigkeit führen und erst die Sozialsysteme, dann das ganze System kollabieren lassen würde. „Es fehlt an einem Übergang, an einer Brücke, die von der Wachstums- in die Post-Wachstumsökonomie führen könnte“, bilanziert Herrmann. Anders gesagt: Der Kapitalismus fährt gegen eine Wand, aber niemand erforscht den Bremsweg. Umso schlimmer, dass „kein Kapitalismus auch keine Lösung“ ist.

Bemerkenswert bleibt in der Frauenkirche: Kein einziger Angehöriger der DDR-Erlebnisgeneration im Saal bringt noch einmal auch nur ganz zart den Sozialismus ins Gedankenspiel. Was daran liegen mag, dass neben dem jüngsten Auto-Amigo-Eklat das blutig verendende venezolanische Maduro-System die aktuellen Schlagzeilen bestimmt. Und wieder einmal zeigt, dass mit dem Sozialismus leider erst recht kein Staat zu machen ist.

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Leser-Kommentare

Insgesamt 30 Kommentare

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  1. Berg

    Sehr merkwürdig, wie hier "Kapitalismus" erklärt wird, nämlich als "höher, weiter, schneller, mehr, mehr, mehr". Es ist doch Schulstoff, dass mit "Kapitalismus" das Wirtschaften mit privatem Eigentum an Produktionsmitteln bezeichnet ist. Dazu gehören die Besitzer/Eigentümer der Unternehmen und deren Angestellte, Arbeitgeber - Arbeitnehmer. Dagegen ist die sozialistisch organisierte Wirtschaft durch volkseigene/staatlich geplante (Wirtschaftsminister) Beriebe gekennzeichnet. - Beide Formen nutzen Angebot-Nachfrage, im Kap. die Unternehmen selber, im Soz. durch staatliche Planung. - Weil das Wirtschaftswachstum an Grenzen gelangt, gibt es bereits Limite: Fangquoten, Zölle, Steuern, Boykotte, Embargos. - Und gegen Überproduktion gibt es das Insolvenzrecht für die Schießung von Unternehmen. Also, ganz einfach.

  2. RU

    Hauptantrieb des Kapitalismus ist das Streben einer Minderheit nach Maximalprofit und nicht die Erfüllung der normalen Bedürfnisse der Menschen. Für das Kapital gilt immer noch das berühmte Zitat (nicht von Marx): „ Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“ Die Bankenkrise von 2008 ist immer noch nicht überwunden, trotzdem wurden Vorschriften schon wieder dereguliert. Die zwei Weltkriege wurden durch Spannungen zwischen kapitalistischen Ländern verursacht. Auch heute tobt zwischen diesen ein Kampf um das größte Stück vom Kuchen (America first). Immer noch ist die VERNUNFT zu schwach, leider.

  3. smoky

    Ja, so in Etwa ist es wohl, leider. Endlich mal Denken ein Stück abseits ausgetretener Pade. @1, Berg: Schulstoff eben, den besagte 85% der "Experten" wesentlich mitbestimmen. Was sie so schön romantisch beschreiben (erinnert im Stil, mit gegensätzlichen Inhalt, ein wenig an ML), mag zwar noch oft zutreffen (glücklicherweise, drum funktionierts noch), doch besonders, wie im Artikel beschrieben, die "ganz Großen" (also Auto, Pharma, Rüstung, Öl, Facebook, aber auch IKEA, Starbucks) agieren doch schon längst multinational und privatisieren Gewinne und sozialisieren Verluste zumindest unter Duldung, wenn nicht sogar mit Unterstützung der Politik (siehe z.B. auch Lobbyismus). @2: könnte ich so mit unterschreiben.

  4. H-W

    Ehrlich gesagt habe ich lieber einen Kapitalismus, wo ich die meisten Produkte sofort erhalten kann, als andere Gesellschaftsformen, in der ich 15 Jahre auf ein Auto warten oder mich für die banalsten Produkte unter die Theke bücken muss. Dennoch wäre es schön, wenn der Kapitalismus noch etwas sozialer werden würde. Dass milliardenschwere Unternehmen nur n Euro fuffzig Steuern zahlen müssen: kein Verständnis.

  5. schlussmitlustig

    @1 Berg: wieder einmal rührend komisch, Ihr Beitrag. Alles so schön durcheinander und versimpelt. Gar nicht komisch finde ich, dass auch Sie eine Stimme haben am Wahltag. Das kann was werden... @2 RU: das Zitat klingt ja ganz schneidig, hat nur eine entscheidende Macke: "Das Kapital" an sich ist struntzdumm, tot, kann sich nicht mal selbst ein Brötchen kaufen. Das Zitat blendet aus, dass es immer Menschen sind, die das Kapital gebrauchen und manchmal missbrauchen: Es gibt leider Zockertypen, aber es gibt auch noch "ehrbare" Menschen. Diese Menschentypen finden Sie in Marktwirtschaften ebenso wie in Planwirtschaften. Die "ehrbaren" sind von der Weitsicht getrieben, dass nicht der maximale Profit die Lösung sein kann, sondern dass viele Faktoren stimmen müssen. Profitstreben fängt übrigens bereits bei jedem Einzelnen an: falls Sie mal etwas Gebrauchtes verkaufen mussten: woran haben Sie den Verkaufspreis bemessen, an Ihren Bedürfnissen oder an der "positiven Marktlage"?

  6. Berg

    Danke, smoky, für die Entgegnung. Weitere Versuche, kapitalistisches und sozialistisches Wirtschaften zu definieren sollten wir uns sparen. Konkurrenz UND Multinationalagieren gehören im Kapitalismus so zusammen, wie im Sozialismus der Wettbewerb und der Erfahrungsaustausch. - Es zeigt sich aber immer deutlicher die Erkenntnis, dass es "Schönheitsreparaturen" am Kapitalismus nicht geben kann. Dagegen stehen die antagonistischen Widersprüche/Gegensätze, die aber dafür die Triebkräfte für die Entwicklung sind. Wir alle sind - mehr oder weniger - damit beschäftigt, unseren bestmöglichen Teil vom Wirtschaften abzubekommen. Manche werden steinreich - andere verlieren Vermögen (Schlecker, Becker :-) Daran lässt sich nichts ändern, denn die Menschen sind nunmal verschieden und rechtfertigen keine Gleichheit anVermögen.

  7. C.G.

    Auch wenn Gillo das unbedingte Wirtschaftswachstum mit Zahlen zu begründen versucht: Er lässt außer Acht, sicher auch ganz bewusst, dass von den heute 7,5Milliarden Menschen die Allerwenigsten im Kapitalistischen Wirtschaftsraum leben und somit Nutznießer des, seiner M. n., notwendigen Wachstums sein können. Das wird sich auch bis ins Jahr 2050 nicht ändern. Der prognostizierte Bevölkerungszuwachs resultiert vor allem aus den Geburtenraten außerhalb der Kapitalistischen Gesellschaftsform. Somit frage ich mich, wieso er das Wirtschaftswachstum mit ausgerechnet diesem Argument zu rechtfertigen versucht.

  8. Berg

    Danke, schlussmitlustig, für Ihre Entgegnung. Ja, hier kann und muss man mit kurzen einfachen , aber zutreffenden Argumenten schreiben. Schließlich ist das Forum keine Dissertationsarbeit. Und nur mit den ursprünglichen Definitionen kommt man dem heutigen Problem näher. - An meiner Stimme zum Wahltag wird das Wahlergebnis kaum bemessen. Aber: da ich mich nicht zu den passiven, destruktiven, desinteressierten Leuten zähle, bin ich überwiegend auf Seiten der Regierungen (Land, Bund), um sie mit Aktivität, Konstruktivität und Aufmerksamkeit zu unterstützen. So galt meine Stimme sowohl Kohl, als auch Schröder, als auch Merkel. Das werden Sie nun gleich wieder "komisch" finden - ist mir aber egal.

  9. C.G.

    Herr Berg, noch andere haben und hatten gar kein Vermögen, nie gehabt! Zb. die Verkäuferinnen bei Schlecker. Der sein Vermögen auf Kosten seiner Mitarbeiter angehäuft hat und dieses bei der Insolvenz auf kriminellen Wegen der Insolvenzmasse und dem Zugriff seiner Gläubiger entzog. Es soll Verkäuferinnen geben, die immer noch offene Lohnforderungen gegen Schl. haben. Oder zb. Berggruen, der Karstadt auf dem Gewissen hat. Über Nacht vom Millionär zum Privatinsolvenzer, von dem nichts mehr zu holen ist. Oder Schneider, - Sie erinnern sich? Dank ihm sind Firmen pleite gegangen. Aber eigentlich wollte ich auf etwas anderes hinaus. Sie erwähnen den Wettbewerb im Soz. als Gesellschaftstypisch . Der ist gut! Genau wie unlängst im Forum der Witz von den freien Wahlen in der DDR, (nicht von Ihnen). Sie meinen doch nicht etwa den Wettstreit um das bunteste Brigadetagebuch, die tollste Frauentagsfeier und die meisten Theaterbesuche im Brigadeverbund? Und wehe, einer hat sich ausgeschlossen ...

  10. NichtStichhaltig

    Ich finde das Gespräch wenig konstruktiv. Da wird die lernbereite Zuhörerschaft bloßgestellt und damit e. Diskussion abgewürgt. Ein paar statistische Einsprengsel u. Allgemeinplätze stellen noch lange keinen echten Gedankenaustausch dar. Die Ursache für d. maßlose Bevölkerungswachstum in Afrika ist: -Überversorgung mit Dumping-Lebensmittelimporten -fehlende kulturelle Adaption nicht mehr als 2 Kinder zu machen, damit d. erwirtschaftete Geld auf diese Chancen konzentriert werden kann; stattdessen immer noch das alte Altersvorsorgemodell mit möglichst viel Kindern; Paschakultur; Clan-Kultur(je mehr Mitglieder, desto mächtiger) -Aberziehung der Eigenverantwortlichkeit durch schlechte Entwicklungshilfe, die die Persönlichkeitsbildung vernachlässigt -religiöse Fehlprägungen -Verstädterungswahn -Slummilieu(Sex,Drogen,Gewalt) -Kriege, ständiger Überlebensstreß -Wirtschaftsmodelle, die auf Knechtschaften basieren -sexuelle Ausbeutung der Frau in Gewalt-Macho-Systemen -Korruption -Gentechnik

  11. NichtStichhaltig

    Die Diskussion ist auf diesem Niveau sogar gefährlich, weil sie den Fehler im System des Kapitalismus bzw. der Sozialen Marktwirtschaft wähnt und nicht bei den Akteuren, welche Recht und Gesetz missachten. Der Kommunismus ist an einer Bonzendiktatur, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Willkür statt Rechtsstaatlichkeit und Kreativfeindlichkeit und Menschen-Normungs-Wahn, Totalkontrolle der Medien zu Grunde gegangen. Frau Herrmann hat insofern Recht, dass die kapitalistischen Staaten in Ihren Endphase dem kommunistischer totalitärer Systeme angleichen. Das ist auch der negative Effekt von Globalisierung. Langfristig siegen die Regelbrecher und die besseren Ausbeuter und exportieren ihr Systemmodell. Der Vereinheitlichungswahn zeitigt seine Opfer und steht der Mehrung kultureller Errungenschaften entgegen. Die Billigimporte sind ab einem gewissen Punkt für die Import-und die Exportstaaten mehr Flucht als Segen. Es gibt auch hier ein pareto-Optimum.China hat als Regelbrecher gewonnen.

  12. NichtStichhaltig

    Die Steueroasen stellen ein zentrales Problem dar für alle Volkswirtschaften. Dieses Vorenthalten von existenziellen Steuerreserven ist ein Raub gegenüber jenen Staaten, von deren Marktzugang die Handelstreibenden profitieren. Ebenso der Hochfrequenzhandel und die Schnellüberweisungen mit dem Ziel Geld zweifelhafter Herkunft aus dem Finanzraum schnell herauszuschleusen. Solche Inserate gab es auch auf sz-online. Wer hier Staatsknete bezieht, muss auch umfänglich der deutschen Steuer unterworfen werden. Auch dieses Geld könnte zudem für Terrorismus mißbraucht werden. Ebenso könnte das Geld aus dem Drogenhandel durch diese Art von Banksystemen gewaschen werden, indem es z.B. nach Fernost oder Zypern transferiert wird. Deshalb sollten Banken und Investment-Banken streng kontrolliert werden und Sofortüberweisungen untersagt werden.Staaten, wie die Schweiz,Luxemburg, Zypern, die Kanalinseln,Panama,Singapur kommen zu gut weg. Heute hat Fernost fast 70% des Kapitals, der Westen verarmt.

  13. Joachim Herrmann

    Gehen wir mal davon aus, was sich so "entwickelt" hat. Der Kapitalismus, und das hat selbst Keyes- Marx zugestanden, ist eine Formation, die sich durch "freies Kapital", das "Spiel aller Mächte" und die "privatwirtschaftliche Aneignung" auszeichnet. Da haben wir auch das Konglomerat, was letztlich zum Untergang führen muss. Das Erste nimmt sich immer mehr aus dem Kuchen, lässt es für sich dienen und führt es ins Dritte über. Kurz gesagt, die die Arbeit machen erhalten DEN Zuschlag, dass es sie im System hält.Ja, auch ein Wohlstand ist da vorhanden.Nur, dieser verschiebt sich zusehends und zunehmend wird er unangemessen.Reichtum vermehrt sich durch Nichtarbeit und durch aufsaugen von Ergebnissen aus Arbeit.Das Zweite ist der Regulator des Systems.Ob Finanzwirtschaft, Politik, Staatenprofilierung oder Weltsysteme der Kommunikation.Alle dienen letztlich nur dem einen Ziel, DIE Massen klein, im System und mundlos zu machen und zu halten.Das macht man auch mit Teilhabe- wie lange noch?!

  14. Joachim Herrmann

    P.S.: Dieses System wird, wenn es so weiter agieren darf mit seinem Anspruch, immer weiter, schneller und mehr, mehr, mehr, unsere Erde den Garaus machen. Kein Lebewesen auf diesem Erdball hat dieser Welt mehr Schäden zugefügt, als der Mensch. Dazu kommt die "Kleinstaaterei" in den Köpfen, der penible Anspruch eines Jeden, immer mehr haben zu wollen, als der Andere und ein System, dass uns Alle suggeriert, dass es so bis Unendliche weiter gehen kann. Wir zerstören mit unserer Systemtreue unsere eigenen Lebensmöglichkeiten. Und alle kapitalistischen Staaten zusammen genommen auch die Kultur der Völker. Die USA gehen voran und wir Trottel folgen diesem Imperium auch noch. Weiter so, bis zum letzten Halleluja???!!!

  15. ListeNochUnvollständig

    Natürlich ist die Liste der konkreten Mißstände immer noch unvollständig, zu ergänzen wären: -unreglementierte Märkte und Parallelwährungen -falsche Export-und Importbilanzierungen (bspw. wird das MADE-Label- auf den letzten Produktionsstandort bezogen; Viel gefälschte, geschmuggelte und auch reguläre Ware wird mengenmäßig nicht korrekt erfaßt.) -Unkosten aus Umweltschädigungen,-zerstörungen werden nicht erfaßt (z.B. Mikroplaste,Schwermetalle, Pestizide, Weichmacher, Medikamentenrückstände in Flüssen,Seen, Weltmeeren, Agrarlandvernichtung durch Versiegelung, Umweltschäden durch Metropolisierung und Autobahnausbau) -Unkosten aus Globalisierungabhängigkeit durch politische Fremdabhängigkeit -Atommüll -Unkosten und Erpressbarkeit durch Katastrophentechnologien

  16. ListeNochUnvollständig

    Europa muss die Herrschaft über die eigenen Kapitalströme wiedergewinnen! Ebenso muss Deutschland die Herrschaft über die hier generierten Handelstransaktionen wieder erlangen. Der Freihandel, der Hochfrequenzhandel, die Sofortüberweisungen verhindern eine ausreichende Interventionsmöglichkeit von Polizei und Justiz. Alle Gelder, welche nicht konkreten Besitzern zugeordnet werden können oder aus Geldwäsche bzw. nicht geklärter Profitgenerierung stammen, müssen zu 100% in die Staatsschuldentilgung eingesetzt werden. Dieses Geld soll auch nicht der Macht der Parteien unterliegen! Der Freihandel, stark befördert von Herrn Junker, nutzt v.a. dem Steueroasen(oh Wunder), er minimiert aber die Vorteile des europäischen Binnenmarktes. Herr Junker ist die absolut falsche Person für den EU-Kommissionspräsidenten-Posten! Die Bundeskanzlerin regiert extrem übergriffig gegenüber anderen EU-Staaten und schürt alte Resentiments gegen Deutschland.Dabei wird sie als Werkzeug Junkers mißbraucht.

  17. Berg

    C.G: Sie zählen mir die Besitzlosen auf. Alle gehören zum Spektrum der verschiedenen Menschen. Doch das kann sich für jede/n Einzelne/n ganz schnell ändern: eine/n Reiche/n heiraten! - Von den Wirtschaftskriminellen wurden viele verurteilt und haben jahrelang gesessen (Schneider, Hoeneß u.a.). Verbote übertreten - das tut jeder Mörder, jeder Räuber, jeder Attentäter. Gehört leider auch zum Spektrum im Volke. - Und dann: es kann sein, dass Sie vom Wettbewerb zwischen Kombinatsbetrieben nichts mitbekommen haben. In unserem Kombinat (Chemieanlagen) jedenfalls waren Vergleiche, Erfahrungsaustausche, gegenseitige Hilfen, Arbeitsgruppen. KdT-Fachausschüsse an der Tagesprdnung - aber eben nicht mit dem Ziele, einen Konkurrenten in die Knie zu zwingen. - Und auch das noch: hier bei mir liegen 7 Bände Brigadetagebücher, eine Chronik über die Arbeitswelt, ausgedehnt auf 14 Familien. Fotoserien von Wanderungen etc. Ein Schatz! Nein, mit anderen haben wir das nie verglichen....

  18. Joachim Herrmann

    Zwei Gedanken- Herr Berg.Der Erste- wenn sie von (Wirtschafts-) Kriminellen sprechen und bei Herrn Hoeneß von Verurteilung und jahrelangem Sitzen sprechen, so kann sich der Normalbürger nur angewiedert abwenden.Dieser Verbrecher- sorry, anders kann man solch Gebaren nicht nennen, trat lächelnd, Bonbon kauend vor die Richter und genauso war sein "Aufenthalt".Man gönnt sich ja sonst nichts.Von Einsicht ist Nichts zu spüren, die Großkotzigkeit ist wohl zwischen seinen beiden Ohren das Einzige, was funktioniert.Und, wenn "Bayern München" Anstand besäße, würde er nicht schon wieder "rudern" dürfen.Aber so sind die Krähen halt und "Mir san Mir"- na dann gute Nacht! Der Zweite- es würde mich ehrlich und vehement freuen, wenn ihr Schatz mal einen breiten Kreis interessieren würde.Egal, ob zur Geschichtsaufarbeitung, der Darstellung von Wirtschaft in der DDR oder auch nur aus einem Geschichtsbewusstsein heraus.Aber es wird wohl so nicht kommen- denn DDR wird nur als Verbrecherstaat untersucht!

  19. C.G.

    Sehr geehrter Herr Berg, Brig.-tagebücher taugen als Chronik und Erinnerung, wie Sie richtig bemerken. Es gab aber im Soz. Wettbewerb darauf auch nicht unerheblich Punkte und das fand ich lächerlich. Mit meiner Bemerkung zu Schl. und Konsorten wollte ich meinen Einwand bzgl. Ihrer einseitigen und bagatellisierenden Kapitalismusdefinition kund tun. Als selbstverständlich und typisch heben Sie einmal mehr die Steinreichen und die, die ihr Vermögen wieder verlieren, hervor. Die Allerwenigsten werden, (sind), steinreich. Die übergroße Mehrheit profitiert eben NICHT vom Überfluss. Und von dieser Mehrheit lebt wiederum ein Großteil in Armut bzw. an der Grenze dazu. Deshalb zeigte ich Ihnen zu Ihrer Erinnerung die Besitzlosen auf. Das Sie der Meinung sind, dass sich das für jeden sehr schnell ändern kann, zeigt wieder einmal Ihre Blauäugigkeit, oder wohl eher Ignoranz. Noch niemand ist von ehrlicher Arbeit, und ich meine richtige Arbeit, steinreich geworden. Und durch heiraten??

  20. Berg

    Danke Herr Herrmann, dass endlich jemand auf meine provokanten Zuschriften reagiert. Es bleibt Ihnen unbenommen, Wirtschaftskriminelle noch nach Verbüßung ihre Strafen zu verurteilen. Ich und Sie mal ausgenommen, richten sich Millionen Steuerpflichtige mit den 1000Steuervermeidungstips von Konz ein, um wenig abführen zu müssen. Einer mehr - andere weniger. Nur ein bekannter Bayer wurde durch die Medien gezogen, weil er Einkommen nicht richtig angegeben hatte. Die Nachforderungen + Zinsen hatte er umgehend gezahlt. Der Staat nahm also mehr ein.... H. finanzierte seinen Gefängnisaufenthalt selber.... Und: nein, für die "breite Öffentlichkeit" sind unsere ganz privaten Tagebücher natürlich nicht bestimmt. Niemals! Vielleicht in hundert Jahren....

  21. Berg

    #C.G. Endlich konnte ich Sie aus der Reserve locken. Danke für Ihre Entgegnung. - Was damals in einer Abteilung für Wettbewerbsmethoden angewendet wurden, haben wir selber bestimmt. "Lächerliches" war nicht dabei. Was Sie in Ihrer Brigade Lächerliches gemacht haben, hätten Sie und Kollegen selber ganz schnell ändern können. - Ja, ich verstehe den Kapitalismus als Klassengesellschaft: ganz oben die Besitzer der Konzerne, Unternehmen, Handelsriesen und ganz unter die Anfänger, Uninteressierten, Ungeeigneten, dazwischen die große Mehrheit, die im Laufe des Lebens Familien, Autos, Wohnungen, Häuser, Ferien und Hobbys erarbeiten und erleben können. Und nun habe ich von "stein"reich nichts geschrieben. Aber es war und bleibt ein Ziel vieler Frauen, einen gutverdienenden Mann zu heiraten. Das müssen Sie soch in Ihrer Umgebung auch kennen.und

  22. Martin H.

    Ein Sozialpsychologe (Gillo) und eine Journalistin (Herrmann) parlieren über den Kapitalismus. Das ist so hilfreich, wie wenn zwei Friseure über die Architektur-Stile diskutieren. Das Ergebnis ist wie erwartet. Völlige Orientierungslosigkeit beim Publikum. Kostproben dieser merkwürdigen Veranstaltung. Drei Ökonomen, Smith, Keynes und Marx würden im Studium nicht mehr vorkommen. Das Fach nicht studiert, aber Behauptungen raushauen. Und gleich den Gottvater der Neoklassik vergessen: von Hayek. Die Jahrhundert-Kontroverse zwischen Keynes und Hayek scheinen die beiden nicht zu kennen. Und Keynes wird gleich zum Neoklassiker uminterpretiert. Die Finanzkrise wurde mit keynesianischen Mitteln bekämpft. Aha. Weil heute nur noch die Neoklassiker, Neoliberale das Sagen hätten. Keynes ist aber das Gegenteil eines Neoklassikers. Was nun? Die Veranstalter sollten sich Experten zu dem Thema einladen und keine Möchtegern-Ökonomen. Das ifo-Institut vor der Haustür und dann Friseure einladen...

  23. C.G.

    Herr Berg! Ich bezeichnete nicht die Tagebücher als lächerlich, (die dienten der Chronologie und Erinnerung, - das hatten wir bereits festgestellt!), sondern den Sozialistischen Wettbewerb an sich: Wie er geführt wurde und wie die Gewichtung erfolgte. Die eigentliche Aufgabe der Werktätigen spielte da eine untergeordnete Rolle, bzw. wurde mit unrealistischen und frisierten Zahlen abgerechnet. Ansonsten, da müssen Sie mir wohl recht geben, hätte das soz. Wirtschaftssystem nicht so kläglich versagt. Zum Hauptthema: Ihre grobe Übersicht über die Klassengesellschaft Kap. mag stimmen. Allerdings, und das ist Ihr Denkfehler, bezeichnen Sie die „ganz unteren“, (das scheint Ihre immer wiederkehrende, feste Meinung zu sein), ständig als Uninteressiert und Ungeeignet. Sie ignorieren dabei, und das jedes Mal und störrisch, dass das Problem die ungerechte Verteilung der Vermögen ist. (Siehe Folg.)

  24. C.G.

    Die, die immer mehr anhäufen und die, die von ihrer Arbeit und Rente nicht mehr leben können. Jeder, der ehrlich arbeitet, hat ein Recht auf ein ehrliches, angemessenes Auskommen. Und damit meine ich, seiner Arbeitsleistung entsprechend, (und ich rede nicht von Auto, Urlaub und Haus, obwohl: So ein kleiner Urlaub müsste bei fleißiger Arbeit und angemessenem Salär eben für jeden zu finanzieren sein!!) Es kann nicht sein, dass sich in Deutschland Eliten abgesetzt haben, die ihre unverschämten Gehälter und Boni, Vergünstigungen und sonstiges selbst aushandeln und für den großen Rest bleibt immer weniger übrig. Und mit Eliten meine ich nicht nur die Wirtschaftsbosse und Spitzensportler, sondern auch unsere Politiker, die ihre Selbstbereicherungsgesetze selbst verabschiedet haben und sich damit das Mäntelchen der Rechtmäßigkeit anziehen. (Besonders Letzteres wird bei Ihnen, bekanntermaßen, auf Widerspruch stoßen). (Siehe Folg.)

  25. C.G.

    Und bitte, kommen Sie nicht wieder mit Ihrem Argument, dass doch alle, die bedürftig sind, großzügige Hilfe und Unterstützung bekommen. Das ist in meinen Augen nichts anderes als das Feigenblatt, das sich die, die im Überfluss haben, umhängen, um sich ein reines Gewissen zu machen. Die Einkommensschere klafft immer weiter auseinander und die Missstände werden offensichtlicher. Keiner will an Ihr Vermögen oder Anteile davon umverteilen, wie sie unlängst befürchteten. Es geht einzig und allein um eine Neuausrichtung im Verteilungskampf. Wenn Oben immer mehr ankommt, bleibt für Unten immer weniger. Herr Berg, ich bin kein Linker, sehe aber trotzdem die Mängel diesbezüglich. (Siehe Folg.)

  26. C.G.

    Und, Herr Berg, Ihr Beispiel vom „Konz“ unter @20 greift auch zu kurz. Weil die, die wenig haben, auch nichts absetzen können. Bescheißen können aber auch Konzerne mit Briefkastenadressen und sonstigen, legalen Kunstgriffen, um sich von ihren Pflichten gegenüber der Allgemeinheit zu befreien – natürlich alles legal, wie Sie mit Ihrem „Konz“. Und all das Legale ist genau das Unrecht, was ich meine, wie auch die weiter oben genannten Beispiele. Und somit können wir alle ganz beruhigt sein. Ob aber das Legale auch immer moralisch gerechtfertigt werden kann? Schlafe weiter, deutscher Michel, (damit sind nicht Sie persönlich gemeint)!

  27. Berg

    Da haben Sie, C.G., sich aber ins Zeug gelegt, um unsere beiden ganz unterschiedlichen Sichtweisen, Standpunkte, Blickwinkel zu beschreiben. Jedoch: nein, ich folge keinem Ihrer Argumente, möchte mich aber nicht wiederholen. Neu formuliert: in der kapitalistische Wirtschaftsweise mit Unternehmen, Kpnzernen, Firmen in Provathand werden systembedingt Immobilien-, Werkhallen-, Maschinen- und Investitionskonten den Eigentümern zugeordnet - incl. Geschäftsführer, Manager, Direktoren. Ich kann daran überhaupt nichts ungerechtes finden. Wie wollen Sie denn bitte die kapitalistische Wirtschaft organisieren? "Arm" fängt jeder mal an - und arbeitet sich im Laufe des Lebens auf höhere Stufen der Karriereleiter. Und wer am Unternehmen gründen desinteressiert ist oder wenig qualifoziert ist, bleibt eben auf der unteren Sprosse.

  28. Berg

    C.G. mit der "Neuausrichtung des Verteilungskampfes" sind Sie allerdings, trotz gegenteiliger Beteuerung, ganz schön weit links angekommen. Das läuft darauf hinaus, Wohlhabenden etwas zu entwenden und es denen zu geben, die wenig erarbeitet haben. Mit welcher Beründung sollte sowa rechtfertigt werden? - Das deutsche sozialistische Wirtschafts- und Gesellschaftsexperiment mit Gleichmacherei, ohne Privatbanken und boniverwöhnte Manager wurde vor 25 Jahre beendet, und zwar von denen selbst, die es 40 Jahre gelebt hatten. Alle wollten in den Kapitalismus, um dort mehr zu erreichen, als unter soz. Verhältnissen möglich war. Und auch die, die das erreicht haben, werden keine Gerechtigkeit darin sehen, wenn ihnen etwas weggenommen wird, um es "umzuverteilen".

  29. C.G.

    Herr Berg, Ihre "Argumentation" der Wegnahme und Gleichmacherei ist zur Phobie entartet.

  30. Berg

    Also mal alles auf Anfang: der Kapitalismus geht angeblich dem Untergang entgegen, der nur dann aufgehalten werden kann, wenn der Kapitalismus grundlegend geändert wird. Und daran sind hauptsächlich die bisherigen Verlierer interessiert, die meinen, die Geldverteilung könne von staatswegen gesetzlich verordnet werden.

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