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Montag, 20.03.2017

Große Penck-Ausstellung in Südfrankreich

Nizza. In Deutschland gehört A.R. Penck zu den Künstlern, die die zeitgenössische Malerei wegweisend beeinflusst haben. In Frankreich ist der gebürtige Dresdner weniger bekannt. Die Retrospektive, die ihm nun die Fondation Maeght in der Nähe von Nizza widmet, kann man deshalb als ein Ereignis bezeichnen. Die Vernissage fand ohne den Künstler statt, der heute in Irland lebt. Der 77-Jährige sei krank, wie das Museum mitteilte. Gezeigt werden bis zum 18. Juni etwa 100 Werke, darunter Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen.

Wegen der Erkrankung lief auch die Organisation der Schau ohne Penck. Man habe viel über Internet kommuniziert, sagte Olivier Kaeppelin, der Leiter der Stiftung in Südfrankreich. An der Vorbereitung der Retrospektive wirkte deshalb Michael Werner mit. Der Kölner Galerist hat Penck entdeckt. Ende der 60er-Jahre stellte er ihn auch erstmals aus. Gezeigt werden in der Fondation Maeght Arbeiten aus mehr als 50 Jahren künstlerischen Schaffens, darunter auch eines von Pencks ersten Werken – „Folterung“ aus dem Jahr 1955. Das Bild ist eine Leihgabe der Städtischen Galerie Dresden. (dpa)

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