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Dienstag, 02.01.2018

Krimineller Jahreswechsel

Ein Mann in Bad Schandau hatte mehrere illegale Böller im Gepäck.
Ein Mann in Bad Schandau hatte mehrere illegale Böller im Gepäck.

© dpa

Die Bundespolizei schnappte in den vergangenen Tagen mehrere Straftäter. Darunter einen Böllerwerfer, einen Dieb und illegal Eingereiste. Alle Fahndungserfolge zum Durchklicken oder -wischen:

Böller und illegal Einreisende

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Abschiebung an der Grenze

Gegen 4 Uhr morgens am 31. Dezember überprüften Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel zwei serbische Staatsangehörige. Die zwei Serben machten gegenüber den Beamten unglaubwürdige Angaben zum Reisezweck in Deutschland und erfüllten somit nicht die Einreisevoraussetzungen in das Bundesgebiet. Die Beschuldigten durften nicht weiterreisen und wurden nach Tschechien zurückgeschoben.

Böller am Bahnhof

Am Nachmittag des 31. Dezembers registrierten Beamte vom Bundespolizeirevier Krippen nach Verlassen der S-Bahn am Bahnhof Bad Schandau die Detonation eines Böllers. Die Einsatzkräfte überprüften in der Folge einen Deutschen (44 Jahre) und seine mitgeführten Sachen – mit Erfolg. Die 41 verbotenen Feuerwerkskörper wurden sichergestellt. Nach erfolgter Anzeigenerstattung durfte er weiterreisen.

Gesuchter zahlt Strafe

Am 1. Januar, gegen 21:45 Uhr, überprüften Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel einen Rumänen (29 Jahre) am Parkplatz „Am Heidenholz“. Der Gesuchte wurde in der Vergangenheit wegen Betrug verurteilt, aber er bezahlte nicht die verhängte Geldstrafe. Nach der Zahlung von 870 Euro wurde die Weiterreise gestattet.

Sieben VW-Insassen kontrolliert

Eine Stunde später überprüften die Beamten sieben Insassen in einem VW aus dem Zulassungsbezirk München. Für zwei Iraner (36 Jahre und 39 Jahre) endete ihre Reise zunächst auf dem Bundespolizeirevier Breitenau. Die Frau befindet sich derzeit im Asylverfahren in Berlin und darf die Bundesrepublik Deutschland nicht verlassen. Der 36-Jährige wurde wegen Beihilfe zur unerlaubten Einreise angezeigt.

Beide Personen wurden nach der polizeilichen Sachbearbeitung die Weiterreise gestattet.

Dieb geht ins Gefängnis

Am 2. Januar schließlich gegen 1:30 Uhr überprüften die Beamten einen 23-jährigen Deutschen, welcher in einem grenzüberschreitenden Reisebus unterwegs war. Der Gesuchte wurde wegen Diebstahls zu einer Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt. Die offene Geldstrafe in Höhe von 286 Euro konnte er nicht beibringen. Da er diese nicht bezahlte, verbüßt er jetzt eine Ersatzfreiheitsstrafe von 18 Tagen in der JVA Dresden. Weiterhin war er wegen Beleidigung zur Aufenthaltsermittlung im polizeilichen Fahndungsbestand hinterlegt.