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Freitag, 13.10.2017

Konsequenzen nach Bürgerentscheid

Die Einwohner Langebrücks hatten sich gegen strenge Gestaltungsvorschriften ausgesprochen. Jetzt wird die Entscheidung umgesetzt.

 Christian Hartmann, Ortsvorsteher von Langebrück, wird die Konsequenzen der Abstimmung erläutern.
Christian Hartmann, Ortsvorsteher von Langebrück, wird die Konsequenzen der Abstimmung erläutern.

© Thorsten Eckert

Langebrück. Wie weiter nach dem Votum der Langebrücker über die Gestaltungssatzung? Ortsvorsteher Christian Hartmann (CDU) will am Dienstag bei der Sitzung des Ortschaftsrates die Konsequenzen der Abstimmung erläutern. Am 24. September hatten mehr als 83 Prozent aller Wahlberechtigten bei der Abstimmung mitgemacht. Das Ergebnis fiel denkbar knapp aus: 52,1 Prozent der Wähler sprachen sich für eine Abschaffung der Langebrücker Erhaltungs- und Gestaltungssatzung aus. 47,9 votierten für eine Beibehaltung. Der Ortschaftsrat hatte angekündigt, jetzt dem Stadtrat vorzuschlagen, die Langebrücker Erhaltungs- und Gestaltungssatzung aufzuheben. In Langebrück gelten dann wie in den meisten anderen Ortsteilen nur noch das allgemeine Baurecht und die Vorschriften des Denkmalschutzes. Damit werden die baulichen Freiräume größer.

Außerdem geht es auf der Sitzung des Ortschaftsrates um die Entwicklung von Gewerbestandorten in Dresden und die Schulnetzplanung. Die Beratung findet um 19 Uhr im Kleinen Saal des Bürgerhauses, Hauptstraße 4, statt. (SZ)