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Mittwoch, 03.01.2018

Kommentar: Umtausch nach der besinnlichen Zeit

Jens Trenkler über die Rücknahme ungeliebter Geschenke

Das man auch bei den Händlern vor Ort trotz einer gesetzlichen Grauzone doppelte oder ungeliebte Weihnachtsgeschenke mühelos umtauschen kann, zeigt unsere Umfrage unter den Geschäftsleuten in und um Niesky. Es muss nicht immer alles in einem Gesetz niedergeschrieben sein. Gerade kleinere Einzelhändler haben so in den meisten Fällen genügend Handlungsspielraum, um die Kunden letztendlich glücklich zu machen und im Bedarfsfall mal einen Kalender gegen ein Hörbuch umzutauschen. Schließlich heißt es ja nicht umsonst „kauf lokal“.

Die Grundeinstellung der lokalen Gewerbetreibenden zu diesem Thema scheint sich so der heutigen Zeit angepasst zu haben. Weg ist ein Teil der Wettbewerbsvorteile der vielen Online-Händler und Versandhäuser, welche ja bekanntlich gesetzlich zum Umtausch oder der Rücknahme verpflichtet sind. Zudem ist der Einkauf beim Händler um die Ecke ja auch viel schöner. Neben einem Plausch über die gleichen Hobbys und Vorsätze für das neue Jahr bekommt man beim Fachhändler zudem gleich noch die neuen Trends mitgeliefert. Warum also dann in die Ferne schweifen und auf einer unpersönlichen Plattform einkaufen?

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